Diagnoseverfahren

Osteoporose und Knochendichtemessung

(Dr. Christl Korb).  Mit zunehmendem Alter verändert sich die Haut, unsere Haarfülle nimmt ab und die Haare werden meistens grau. Aber auch an den Knochen geht die Zeit nicht spurlos vorüber. Ab dem 35. Lebensjahr werden sie durch den natürlichen Alterungsprozess langsam wieder abgebaut. Sie werden porös und brechen schneller. Aber auch die Einnahme bestimmter Medikamente, Schilddrüsen- und Nierenerkrankungen, Alkoholmissbrauch, Mangelernährung und Rauchen begünstigen den schnelleren Knochenabbau. Wird die Knochensubstanz zu schnell abgebaut, dann spricht man von Knochenschwund, der Osteoporose. In Deutschland leiden an Knochenschwund rund sechs bis acht Millionen Menschen, 80% sind Frauen. Es gibt keine genauen Zahlen, da die Krankheit bei vielen Menschen unerkannt bleibt.

Eine wichtige Untersuchung zur Diagnostik der Osteoporose und zur Verlaufskontrolle bei Erkrankung ist die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie). Bei dieser Untersuchungsmethode wird die Knochendichte bzw. der Mineralsalzgehalt des Knochens bestimmt. Verschiedene Verfahren sind möglich.

Die Knochendichtemessung als reine Untersuchung zur Früherkennung der Osteoporose muss vom Patienten selbst bezahlt werden. Sie gehört nicht zu den allgemeinen Vorsorgeuntersuchungen.

Ist die Messung allerdings die Basis einer ärztlichen Therapieentscheidung, dann kann die Leistung über die Krankenkassen abgerechnet werden. Liegt bei einem Patienten ein erhöhtes Risiko für Osteoporose vor, dann ist die Untersuchung für den Patienten kostenfrei.

Klären Sie vor einer Untersuchung immer die Kostenfrage.

Aktuelles

 

 Auf zum Tanztee für die junggebliebenen Alten

Der nächste beliebte Tanztee findet am Mittwoch, den 10. Januar ab 14.30 Uhr im Kleinen Saal des AMO-Kulturhauses wiederum unter der bewährten musikalischen Begleitung des Magdeburgers Peter Frenzel statt. Anmeldungen sind hierzu über die Tourist-Information im Breiten Weg möglich. Die bestellten Karten gibt es dann direkt beim Einlass im AMO.

„Bomben auf Magdeburg“

ist der Titel eines Vortrages von Gert Sommerfeldt in der URANIA, in dem durch Wort und Bild der Zerstörung der Stadt vor 73 Jahren am 16.1.1945 gedacht wird.

Wann: Dienstag 16.1.2018 um 15.00 Uhr

Wo: Haus der URANIA, Nicolaiplatz 7

The Show Must Go On

Unter diesem Titel lädt die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck unter der Leitung von Gerard Oskamp zum  alljährlichen Neujahrskonzert ins Gesellschaftshaus ein. Solist ist der Bariton Alexander Klinger.

Wann: 14.01.2018 um 17.00 Uhr

Wo: Gartensaal des Gesellschaftshauses in der Schönebecker Straße

Blumenstrauß des Monats Dezember 2017

Wir sagen Dankeschön

(Heidi Brosza).  Wir trafen Doris Bräsecke mitten in einer Schar munterer Schulkinder der Lerngruppe 5 mit ihrer Lehrerin Frau Armgard in der Grundschule Leipziger Straße. Hier versteht es die fast 90-Jährige seit nunmehr 9 Jahren bei „ihren Schützlingen“ die Freude am Lesen zu wecken, übt mit ihnen Worte, Sätze, das Erfassen des Gelesenen und führt auch genau Buch über die erreichten Ergebnisse zur Information an die Lehrerin. Die Kinder wollen ihre „Leseomi“ nicht missen, das verrieten uns die strahlenden Kinderaugen. Sie liest auch in weiteren Lerngruppen einmal wöchentlich vor, und ist als Ersatzomi, die bei allen Fragen eine Antwort weiß, sehr beliebt. So kommt es auch vor, dass Schulkinder mit der Klassenlehrerin bei der Leseoma klingeln und sie zu Anlässen mit einem Dankeschön überraschen.

Doris Bräsicke bringt sich seit 2008 als aktives Mitglied der Arbeitsgruppe „Dialog der Generationen“ ehrenamtlich auch im Projekt „Willkommen in Magdeburg“ ein. Sie hat über Jahre zwei chinesische Studenten und ihre Partner liebevoll betreut. Noch heute haben die jungen Leute Kontakt zu ihrer lieben Oma Doris, und sie ist auf deren Werdegang zu Recht stolz.

Anlässlich ihres bevorstehenden 90.Geburtstages in diesem Monat sagt die Arbeitsgruppe „Dialog der Generationen“ gemeinsam mit der Redaktion des Magdeburger Kurier Dankeschön für diesen vorbildlichen ehrenamtlichen Einsatz.

Unter dem herzlichen Beifall der Schulkinder, deren Lehrerin und einigen Mitstreitern des

Dialogs überreichten wir Doris Bräsecke mit den besten Wünschen für Gesundheit, Freude und weiterhin viel Schwung und Kraft den von Blumen-Bienert wunderschön gebundenen Dankeschön-Blumenstrauß des Monats Dezember.

Foto: Brosza

Bundesverdienstkreuz für Gisela Meinschenk

(Siegfried Brosza). Es war eine würdige und eindrucksvolle Veranstaltung im Palais am Fürstenwall, auf der Ministerpräsident Reiner Haseloff  im Auftrag unseres Bundespräsidenten fünf verdienstvolle Ehren-amtliche ausgezeichnet hat. Ganz besonders freut es uns, dass mit Gisela Meinschenk „eine von uns“ zu den Ausgezeichneten gehört.

Wir waren Ende der 90er Jahre ein kleines motiviertes Häuflein und wollten ehrenamtlich etwas für die Gemeinschaft tun. Und so gründeten wir in der Seniorenvertretung eine Arbeitsgruppe nach der anderen. Gisela Meinschenk zog es zum „Dialog der Generationen“. Dort leitete sie über ein Jahrzehnt lang mit großer Zuverlässigkeit das überaus erfolgreiche Projekt  „Magdeburger Senioren und ausländische Studenten im Dialog“. Sie gehörte zu den ersten 11 Gastfamilien im Jahr 2002 und betreute selbst 4-5 chinesischen Studenten. Ihrer Einsatzbereitschaft ist es zu verdanken, dass dieses Projekt mehrmals landes- und bundesweit geehrt und ausgezeichnet werden konnte. Darüber haben wir im  „Magdeburger Kurier”, der seit 1994 Monat für Monat über ehrenamtliche Aktivitäten in der Magdeburger Seniorenszene informiert, natürlich gern und oft berichtet. In besonderer Erinnerung geblieben ist mir der Besuch von 40 Gasteltern im Jahre 2013 in der Botschaft der Volksrepublik China, zu dem der Botschafter als Zeichen seines Dankes für die Betreuung der chinesischen Studenten eingeladen hatte.

Liebe Gisela, Du hast Dich „um unser Land und das Gemeinwohl verdient gemacht“. Diesen Worten unseres Ministerpräsidenten schließen wir uns an, sagen Danke für Dein unermüdliches Engagement und gratulieren zu dieser hohen Auszeichnung. Wir wünschen Dir Gesundheit und weiterhin viel Freude bei der ehrenamtlichen Arbeit.

Foto: Staatskanzlei/Ines Berger

Deutschland liest vor

(Gerda Bednarz).  Einmal im Jahr ist deutschlandweit Vorlesetag. Die AG „Dialog der Generationen“ beteiligt sich unter dem Motto „Deutschland liest vor – Magdeburg liest mit“ schon seit vielen Jahren daran und erhielt u.a. für dieses Projekt den Deutschen Vorlesepreis.

Am 18. 11. war es wieder soweit. Ich begleitete Heidi Köppert vom Dialog in die Grundschule Leipziger Straße. Dort las sie in der „Schildkröten-Lerngruppe“ vom Geburtstag der Schildkröte. Die Kinder der „Igel-Lerngruppe“ erfuhren aus dem Vorlesebuch, wie die winzig kleinen Igel groß werden, was ihnen schmeckt und wer ihre Feinde sind.

In der 3. Klassen waren Magdeburger Sagen an der Reihe, z.B. über Till Eulenspiegel.

Den Kindern hat`s viel Spaß gemacht. Sicher werden einige von ihnen mal selbst zum Buch greifen.

Foto: Bednarz