Buchempfehlung

Geniale Erfindungen aus Sachsen-Anhalt

(Red).  Wussten Sie schon, dass in Sachsen-Anhalt die Wiege vieler bunt gemischter Erfindungen und Erfinder stand und steht?

Nicht nur Otto von Guericke mit seiner Luftpumpe, Hugo Junkers mit dem Durchlauferhitzer und der Ju 52-Flugzeugkonstruktion, auch die erste deutsche Dampfmaschine kommt aus Hettstedt, sie wurde im Auftrag Friedrich des Großen konstruiert.

Die Fernseher aus Staßfurt, das erste deutsche Knäckebrot, der erste Kinderziehwagen und die erste Zuckerfabrik Deutschlands sowie die Entdeckung des Süßstoffs Saccharin – all das und noch vieles Interessantes und Originelles zeugt vom Erfindergeist kluger Köpfe aus unserem Land.

Wenn Sie das interessiert und Sie noch mehr wissen wollen, dann schauen Sie in das neue Buch von Salka Schallenberg „echt clever! Geniale Erfindungen aus Sachsen-Anhalt“, erschienen im Wartberg Verlag. Für 15,- Euro erfahren Sie alles über ausgewählte 45 geniale Erfindungen.

Aktuelles

Ein schönes Weihnachtsgeschenk

Der Seniorenbeirat der Landeshauptstadt Magdeburg lädt alle Seniorinnen und Senioren für Sonntag, den 3. März 2019 um 16:00 Uhr in unser Opernhaus herzlich ein. Gespielt wird die Operette „Gräfin Mariza“. Karten zum Preis von 19,50 € auf allen Plätzen gibt es ausschließlich im Büro des Seniorenbeirats im Rathaus, Raum 045 am 06.11., 13.11. und 20.11. jeweils in der Zeit von 10:30 bis 12:00 Uhr. Vorbestellung können auch telefonisch unter der Tel.-Nr. 0391/5402383 erfolgen. ACHTUNG: Die Karten berechtigen zur kostenlosen An- und Abfahrt mit allen Linien der Magdeburger Verkehrsbetriebe im Stadtgebiet von Magdeburg!

ASZ Cracau

Ab 07.11. bieten Schüler/innen der Gemeinschaftsschule Thomas Mann wieder eine Smartphone-Sprechstunde an – immer mittwochs in der Zeit von 14.00 bis 15.00 Uhr.

Am Dienstag, den 20.11. sind um 14.00 Uhr die Regionalbereichsbeamten zu Gast und informieren über das Thema „Sicherheit im Alltag“. Anschließend findet eine offene Fragerunde statt.

Am Mittwoch, den 21.11 um 14.00 Uhr lädt die Volkssolidarität zu einer Modenschau im Wandel der Zeiten ein. Gäste sind herzlich willkommen. Ein kleiner Unkostenbeitrag wird erhoben.

Rückfragen unter Tel. 8355722.

ASZ Sudenburg

Am 12.11. um 15:00 Uhr startet der Gesundheitssport-Kurs 55 plus.

Ebenfalls am 12.11. um 16.00 Uhr geht es mit Yoga weiter.

Für alle Interessenten gibt es am 28.11. um 14:00 Uhr einen Computerworkshop zum Thema „Sicher bewegen im Netz“.

Die Teilnehmerzahlen zu den Angeboten sind begrenzt. Anmeldungen werden ab sofort unter Tel. 6248630 entgegengenommen.

ASZ Olvenstedt

Am Freitag, 30.11. von 11:00 bis 15:00 Uhr lädt das ASZ zum Weihnachtsmarkt in den Bruno-Beye-Ring 3 ein. Aktionen werden sein: Weihnachtsgesteck und Geschenktüten basteln, gemeinsames Singen mit dem Singkreis, Erlebnistanz für alle, es gibt frische Waffeln und Plätzchen, aber auch Kaffee und Glühwein wie das zu einem Adventsmarkt gehört.

Am Dienstag, den 11.12. findet um 16:00 Uhr das traditionelle Adventskonzert mit dem Chor „Cantare ed vivere“ in der St.-Josef-Kirche statt. Der Chor verzichtet zu Gunsten der Nikolausfeier „Gemeinsam nicht einsam!“ am 06.12. auf sein Honorar. Karten sind für 3,-€ im ASZ erhältlich.

Für die Veranstaltungen ist eine Anmeldung im ASZ Olvenstedt unter Tel. 722 15 63 notwendig.

IG Altes Magdeburg

Zu einem Dia-Vortrag „Erinnerungen an das alte Magdeburg” laden die IG Altes Magdeburg und der Referent Gert Sommerfeldt in den IBA-Shop, Regierungsstraße 37, am 15. November um 18 Uhr ein. Thema: Prächtige Fassaden aber auch lichtarme Hinterhöfe am Breiten Weg

Blumenstrauß des Monats Oktober 2018

Wir sagen Dankeschön

(Heidi Brosza). Eine der aktivsten Gruppen der Volkssolidarität (VS) Magdeburgs kann man in der Gartenstadt Reform treffen. Hier ist auch Inge Sachse seit nun schon 11 Jahren als ehrenamtliche Helferin für ihre Nachbarn unterwegs. Die 81-Jährige betreut die Mitglieder ihrer Straße, gratuliert zu Geburtstagen, macht Krankenbesuche und hat für jeden ein freundliches Wort. Auch im Erzählcafe Zur Siedlung Reform 8/5, das seit seiner Gründung zum beliebten Treffpunkt der Reformer geworden ist, hilft Inge Sachse jede Woche freitags mit und bereichert durch ihre freundliche optimistische Art die Zusammenkünfte. Viele Rentner und vor allem Alleinstehende besuchen gern und regelmäßig diese Einrichtung und so trägt Inge Sachse auch hier zu einem guten nachbarschaftlichen Miteinander bei.

„Auf Inge ist immer Verlass, sie erfüllt das  Motto der Volkssolidarität: „Miteinander-Füreinander“ mit Leben“, so die überzeugende Meinung der Mitglieder ihrer Gruppe. Es macht ihr viel Freude, sich um andere Menschen zu kümmern. So überreichten wir auf Vorschlag der Gruppe der VS der Gartenstadt Reform unter herzlichem Beifall der anwesenden Mitglieder gern den von Blumen-Bienert gesponserten wunderschönen Blumenstrauß des Monats an Inge Sachse.

Foto: Brosza

Symbolischer Mauerfall

(Dieter Müller).  Ende August rückte schweres Gerät an und legte eine Mauer nieder, aber nicht irgendeine, sondern die bisherige Trennwand zwischen dem evangelischen und katholischen Grundstück auf jenem Gelände zwischen Petrikirche und Wallonerkirche, auf dem die „Ökumenischen Höfe“ entstehen.

Christen verschiedener Konfessionen, Bauleiter, Maurer und viele am Projekt Beteiligte waren gekommen, um diesen symbolischen Mauerfall mitzuerleben. Wichtiger als die Baumaßnahme aber ist, dass hier Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche gemeinsam den Segen gaben als Zeichen, dass Christen noch stärker zusammenrücken wollen. Schließlich standen sich ja einmal die verschiedenen Konfessionen gerade hier in Magdeburg feindlich gegenüber bis hin zur Zerstörung der Stadt im Dreißigjährigen Krieg. Nun ist auf diesem Gelände, das auch das ehemalige Hygiene-Institut einbezieht, ein großes ökumenisches, also ein gemeinsam-christliches Projekt geplant, zu dem auch ein neues Kloster der Prämonstratenser gehören soll. Diesen Orden gründete jener Norbert, der im 12. Jahrhundert Erzbischof von Magdeburg war und vieles zur Kultivierung des Landes beitrug. Auch sind hier die evangelische und die katholische Studentengemeinde zu Hause. Die Wallonerkirche gehörte einst zum Augustinerkloster, in dem Martin Luther zu Gast war und durch Predigten in der Johanniskirche die Reformation in Magdeburg auslöste. St. Petri war eine Kirche der Fischer, damals vor der Stadt gelegen, heute katholische Kirche und auch Universitätskirche. Lange nach Kriegsende waren beide Kirchen noch Ruinen. Schließlich erstanden sie dann in den 60er Jahren durch große Anstrengungen der Gemeinden wieder zu ihrer jetzigen guten Form. Wünschen wir also den „Ökumenischen Höfen“ eine gute Zukunft zur Bereicherung und zum Wohle unserer Stadt!

Foto: Müller (Im Hintergrund das ehemalige Hygiene-Institut)

Suchtgefahr im Alter

   (Gerda Bednarz).  Auch im September hatte der Seniorenbeirat wieder ein brisantes Thema auf seiner Tagesordnung. Dazu war Frau Meeßen-Hühne von der Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt eingeladen, die mit vielen Informationen über die Gefahren von Alkohol-, Nikotin-, Medikamenten- und Spielsucht im Alter referierte.

Übermäßiger Alkoholgenuss z.B. ist für die Entstehung von mindestens sieben Krebsarten verantwortlich, weil er als Zellgift wirkt. In Deutschland hat der Alkoholkonsum in den letzten Jahren so stark zugenommen, dass Russland inzwischen überholt wurde. Gefährlich dabei ist, dass die Alkohol- und Medikamentenverträglichkeit im Alter abnimmt und dass sich zwischen beiden oft unerwünschte Kreuzwirkungen zeigen. Solche Kreuzwirkungen gibt es auch, wenn von verschiedenen Ärzten zu viele Medikamente parallel verordnet werden, die nicht miteinander abgestimmt wurden und eventuell Gangunsicherheit und Sturzgefahren bewirken oder auch Wahrnehmungs- und Denkvermögen ungünstig beeinflussen können. Das gilt schon für die Zielgruppen 50+ und sollte verstärkt beobachtet werden. Auch die Spielsucht im Alter hat zugenommen und bringt steigende gesellschaftliche und soziale Probleme mit sich. „Wir brauchen eine Landeskoordinierungsstelle” fordert die Referentin. Die gibt es nämlich noch nicht, weil sich dafür bisher kein Auftraggeber zuständig fühlt. Dafür muss das Problembewusstsein geweckt werden. Der Seniorenbeirat unterstützt dieses Anliegen und bietet im Rahmen seiner wöchentlichen Sprechstunden Rat, Aufklärung und Hilfe an.

Foto: Bednarz (stehend die Referentin)