Tipps für Fernreisen

(Dr. Christl Korb).  Auch uns Senioren zieht es in die weite Ferne. Doch nach einem langen Flug fühlt man sich häufig müde und abgeschlagen, kann sich schlecht konzentrieren und nicht schlafen. Das können aller Wahrscheinlichkeit die Folgen eines Jetlags sein. Ein Langzeitflug geht über mehrere Zeitzonen. Da gerät die „innere Uhr“ völlig aus dem Takt. Die Jetlag-Symptome sind meist umso stärker, je mehr Zeitzonen überquert werden. Ein Jetlag tritt sowohl bei einem Flug Richtung Westen als auch gen Osten auf. Bei „Ostreisen“ sind die Symptome stärker, denn man „verliert“ Zeit. Fliegt man Richtung Westen wird der Tag länger, man „gewinnt“ Zeit. Das verkraftet der Körper leichter als einen stark verkürzten Tag. Das Alter und  Gesundheits-probleme können den Jetlag noch verstärken.

Muss man Medikamente zu ganz bestimmten Zeiten einnehmen, kann die Zeitumstellung deren Wirksamkeit beeinflussen. Fragen Sie daher vor Reisebeginn den Hausarzt oder lassen Sie sich in der Apotheke beraten. Ein Jetlag lässt sich nicht völlig vermeiden, aber man kann die Auswirkungen reduzieren. Gehen Sie 1–3 Tage vor der Abreise bei einem Flug gen Westen verspätet ins Bett. Eine frühere Nachtruhe ist bei dem Flug nach Osten ratsam. Sobald sich der Flieger in die Luft erhebt, sollten Sie die Uhr auf die Zeit des Zielortes umstellen. Schlafen Sie während des Fluges Richtung Osten. Trinken Sie ausreichend und verzichten Sie auf Alkohol. Wenn Sie sich dann in den ersten 2 Tagen am Urlaubsort noch schonen, Alkohol meiden, ausreichend schlafen und trotzdem Zeit im Freien verbringen, dann wird es ein „Super-Urlaub“.

Foto: Brosza

Tipps

 

Viele gute Taten sind möglich

Zum 13. Magdeburger Freiwilligentag am 15.09.2018 gibt es jede Menge Gelegenheiten für gute Taten. 36 Mit-Mach-Aktionen sind bereits jetzt angemeldet und es kommen sicher noch einige dazu. Wenn das keine Motivation ist! Interessierte sollten also nicht zögern und schnell die Online-Anmeldung ausfüllen. Info unter www. freiwillig-in-magdeburg.de. Selbstverständlich gibt es auch Flyer, die an vielen Stellen in der Stadt und in der Freiwilligenagentur ausliegen. Für die gemütliche Auswahl am Küchentisch schicken wir auch gern welche per Post zu. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

Freiwilligenagentur Magdeburg e.V., Einsteinstraße 9, 39104 Magdeburg, Telefon 0391/5495840

Ehrenamtlicher Besuchsdienst

Die Freiwilligenagentur lädt im Besuchsdienst oder in der Nachbarschaftshilfe Engagierte und  interessierte Menschen herzlich zu einem Austauschtreffen am 06.09.2018 ab 15 Uhr ins Alten- und Service-Zentrum Olvenstedt (Bruno-Beye-Ring 3, 39130 Magdeburg) ein, um über Erfahrungen zu berichten, Probleme zu diskutieren und neue Kontakte zu knüpfen. Anmeldungen sind nicht zwingend notwendig, aber wünschenswert (Telefon 0391 5495840). Interessierte, die ein freiwilliges Engagement in Besuchsdiensten oder in der Nachbarschaftshilfe suchen, können sich natürlich jederzeit an die Freiwilligenagentur Magdeburg wenden.

 

ASZ Olvenstedt

Am Mittwoch, den 19.09.2018 um 10.30 Uhr im beginnt ein Yoga-Kurs für Senioren. Der Kurs kann über das Präventionsangebot der gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden und geht über 10 Wochen.

Am Donnerstag den, 20.09.2018 veranstaltet das ASZ zum 2. Mal eine Infomesse zum Thema „Zwischen Häuslichkeit und Heim“. Hier stellen Dienstleister und Vereine Unterstützungsangebote vor, um bei Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich in der eigenen Häuslichkeit verbleiben zu können. Nähere Informationen und Anmeldungen wie immer unter 7 22 15 63 bzw. direkt im ASZ im Bruno-Beye-Ring 3.

 ASZ Cracau

Freitag 21.09. 10.00 Uhr Aktion zum Weltalzheimertag. Treff: Alter Markt vorm Rathaus

Montag 24.09. 08.30 Uhr Mitbringfrühstück

Freitag 28.09. 10.30 Uhr gemeinsames Kochen. Anmeldung erwünscht.

ASZ Cracau, Zetkinstraße 17, 39114 Magdeburg, Tel.: 0391/8355722

 

Fit im Alltag im Nachbarschaftszentrum „Neue Wege“

Die nächste Kurseinheit vom „AlltagsTrainingsProgramm für Frauen und Männer ab 60 Jahren“ beginnt am Mittwoch, 05. September 2018 um 09.00 Uhr in der Magdeburger Othrichstraße 30. Interessierte können sich melden unter Telefon-Nr. 0391/ 2529229 oder per Mail neue-wege-md@gmx.de

Blumenstrauß des Monats August 2018

Wir sagen Dankeschön

(Heidi Brosza).  Doris Radecke suchte im Oktober 1998 zum ersten Mal die Räume des  Alten-und Service-Zentrums (ASZ) Cracau auf. Sie wollte nicht mehr allein zuhause sitzen, suchte dort soziale Kontakte. Das ist jetzt 20 Jahre her. Inzwischen findet man die agile 75-Jährige täglich hier, das ASZ ist zu ihrer zweiten Heimat geworden. Hier gehört sie zu den einsatzbereiten Ehrenamtlichen, die die vielfältigen Angebote aktiv unterstützen und auch neue Ideen entwickeln. Sie hat schon vieles ausprobiert, sang im Chor mit, schwang 10 Jahre lang  ihr Tanzbein in der Tanzgruppe, spielt für ihr Leben gern Räuberrommè und bringt ihr Talent in der Handarbeitsgruppe des ASZ ein. Dort werden in gemütlicher Runde wahre Kunstwerke angefertigt, die für die Beschaffung neuer Materialien verkauft oder für einen guten Zweck verschenkt werden wie z.B. die Teddies vor einigen Jahren an einen Kindergarten. Das ASZ bietet jetzt auch gemeinsam mit der Stadtbibliothek eine sogenannte „Medienbox“ an, von der Bücher, Hörbücher oder CD`s ausgeliehen werden können. Doris Radecke hat ehrenamtlich die Buchausleihe übernommen, die sie gemeinsam mit der Leitung des ASZ noch populärer machen will. Für all diese Aktivitäten möchte das ASZ Cracau ihr einmal Danke sagen und so baten sie den Magdeburger Kurier, Doris Radecke mit dem Dankeschön-Blumenstrauß des Monats auszuzeichnen.

Wir sind dem gern gefolgt und überreichten der überraschten Seniorin den von Blumen-Bienert wunderschön gebundenen Strauß mit vielen guten Wünschen für weitere Erfolgserlebnisse bei  ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit.

 Foto: Brosza

Kochen macht Spaß

(Gerda Bednarz).  Unsere fünf Magdeburger Alten- und Service-Zentren (ASZ) sind sehr kreativ. Da wird nicht nur Kaffee getrunken oder Rommé gespielt, es gibt auch Englischkurse und Smartphone-Sprechstunden, Chorsingen und Literaturkreis, Walkingtreffs, Sporttanz, Vorträge und vieles mehr. Ich wollte unbedingt mal an einem „Gemeinsamen Kochen” teilnehmen, sehen und schmecken, was andere Leute auf ihre Teller zaubern. Im ASZ Sudenburg wurde das schon zum zweiten Mal angeboten, und da wollte ich dabei sein. Krautgulasch mit Kartoffeln, nach einem alten DDR-Rezept sollte es geben. Sie glauben gar nicht, wie schnell das geht, wenn 6-8 Leute gleichzeitig Weißkohl in Streifen schneiden, Zwiebeln und Fleisch würfeln, Kartoffeln schälen und in Stücke teilen.

Inzwischen war ein großer Topf auf dem Herd für die verschiedenen Zutaten bereit und nach und nach duftete es in der Küche ganz lecker. Kartoffeln wurden etwas später extra gekocht. Aber derweil konnte im Saal schon der Tisch gedeckt werden und die fleißigen Kochleute tauschten ihre Erfahrungen über alte Rezepte aus Mutters oder Großmutters Zeiten aus. Frau von Hintzenstern, die stellvertretende Leiterin des ASZ, hat sich eifrig Notizen gemacht und wird sicher in einer der nächsten Kochveranstaltungen Vorschläge daraus probieren. Dann war es endlich soweit – es hat prima geschmeckt. So etwas machen wir mal wieder!

Foto: Bednarz

Zu Gast beim Club 50 e.V.

(Gerda Bednarz).  Der Club 50 ist einer der aktivsten und ältesten Vereine in der Magdeburger Seniorenszene. Er besteht schon seit 1992. Und bei jeder der wöchentlichen Veranstaltungen gibt es nach den organisatorischen Hinweisen, den anfallenden Geburtstagsglückwünschen (selbstverständlich mit Ständchen) und dem obligatorischen Kaffeetrinken immer ein Programm. Letztlich war der singende Tierarzt Dr. Volker Nakel zu Gast. Er erzählte zunächst über seine beiden Studien (Tierheilkunde und Musik), seine Zusammenarbeit mit Chören und Orchestern, seinen Aufenthalt in Angola und sein jetziges Mitwirken im Magdeburger Exaudi-Chor.

Und dann trug er den aufmerksamen Zuhörern eine breite Palette von Arien aus bekannten Operetten und Opern vor, die mit viel Beifall aufgenommen wurden. Von Strauß`s „Freunde, das Leben ist lebenswert”, über Mozarts „Vogelfängerlied” aus der „Zauberflöte”, Lieder aus Millöckers „Bettelstudent” oder Kalmans „Csárdásfürstin” und vielen anderen bis zu Benatzkys „Im weißen Rössl” – es war ein wunderschönes buntes Programm, für das sich Maritta Nitzsche, die Leiterin des Clubs, ganz herzlich im Namen aller Anwesenden bei dem singenden Tierarzt bedankte.

 Foto: Bednarz