Guter Rat bei Hitze

(Dr. Christl Korb).  Auf Sonne und steigende Temperaturen freuen wir Älteren uns jedes Jahr, doch sollten wir Gefahren wie Hitzeerschöpfung, Sonnenstich oder Hitzschlag nicht  unterschätzen.

Vorhandene Erkrankungen, Flüssigkeitsmangel, unzureichender Sonnenschutz und  körperliche Überanstrengungen können zu diesen hitzebedingten Beschwerden führen. Gerade bei älteren Menschen und chronisch Kranken kommt die Körpertemperaturregulation bei hohen Temperaturen rasch an ihre Grenzen.

Deshalb sollte man sich besser an schattigen Orten aufhalten und direkte Sonnenbestrahlung vermeiden, eine Kopfbedeckung tragen und ausreichend trinken, Sport möglichst nur in den kühleren Morgenstunden treiben.

Bei einer Hitzeerschöpfung sinkt der Blutdruck, die betroffene Person kann bewusstlos werden. Beim Sonnenstich treten Symptome wie hochroter Kopf, Kopfschmerzen. Übelkeit und, Erbrechen erst mit einigen Stunden Verzögerung auf.

Beim Hitzschlag versagt die Temperaturregulation komplett, so kann die Körpertemperatur auf über 40 °C ansteigen. Die Haut ist trocken und heiß, der Puls schnell. Dazu können Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe und auch eine Bewusstlosigkeit auftreten. Ein Hitzschlag kann tödlich enden.

Was sollte man tun? Bei einer Hitzeerschöpfung die betroffene Person flach und mit erhöhten Beinen in den Schatten legen, beengte Kleidung lockern und kühle, alkoholfreie Getränke verabreichen. Bei Bewusstlosigkeit sofort über 112 die Schnelle Hilfe rufen. Beim Sonnenstich den Betroffenen mit erhöhtem Kopf im Schatten lagern, Kopf und Nacken kühlen. Liegt ein Hitzschlag vor, muss der ganze Körper gekühlt werden. Bei Bewusstlosigkeit die Person in stabile Seitenlage bringen und sofort die 112 anrufen. Sollte es sogar zum Atem-und Kreislaufstillstand kommen, dann sind Mund-zu-Mund-Beatmung (Mund-zu-Nase) und Herzdruckmassage erforderlich.

Mit diesen guten Ratschlägen werden wir sicher durch einen schönen sonnigen Sommer kommen.

Tipps

Hier ist etwas los

Das Alten-und Service-Zentrum (ASZ) Sudenburg hält auch im Juli zahlreiche und vielfältige Angebote für Senioren und Senioreninnen bereit.

Am Mittwoch, den 11.Juli kann ab 10.00 Uhr wieder gemeinsam gefrühstückt werden. Das Angebot richtet sich an Frauen der Generation 60plus und soll zur gemeinsamen Begegnung und interessanten Gesprächen anregen.

Am Freitag, den 13.Juli heißt es ab 10.30 Uhr, an die Töpfe fertig los. Heute wird gemeinsam gekocht und anschließend geschlemmt.

Am Mittwoch, den 25.Juli findet ab 15.00 Uhr ein gemeinsamer Besuch der Streuobstwiese Sudenburg mit anschließendem Picknick statt.

Auch die Teilnehmer aus unseren regelmäßigen Sportgruppen und Kreativkursen würden sich über neue Mitstreiter/nnen freuen.

Anmeldungen werden gern unter der Telefonnummer 0391-6248630 oder direkt im ASZ Sudenburg, Halberstädter Str. 115a entgegengenommen.

Anmeldung schon jetzt

Im ASZ Olvenstedt im Bruno-Beye-Ring 3 findet  am Sonntag, den 02. September um 14:30 Uhr eine Modenschau mit Kaffee, Kuchen und Imbiss, wie es sich an einem Sonntag gehört, statt. Eine vorherige Anmeldung unter Tel.: 0391/722 15 63 oder direkt im ASZ ist erforderlich, da nur eine begrenzte Platzanzahl zur Verfügung steht. Für die beliebten PC-Kurse im ASZ Olvenstedt ab September können sich Interessierte ebenfalls bereits unter der gleichen Nummer oder direkt im ASZ informieren und anmelden.

Ferienangebote

Die Arbeitsgruppe „Dialog der Generationen“ der Freiwilligenagentur Magdeburg e.V. lädt in den Sommerferien 2018 alle Großeltern, ihre Enkel und Familien zum gemeinsamen Ferienspaß recht herzlich in die folgenden Vereine und Einrichtungen ein. Anmeldungen sind erwünscht.

Rundgang mit Tierfütterung; 04.07.,11.07.,18.07., 25.07., 01.08.und  08.08., jeweils 10.00 Uhr; ÖZIM Magdeburg e. V. Harsdorfer Straße 49; Anmeldungen bei Herrn Friedrich, Tel. 731 59 80

Besuch des Guerickezentrums / Lukasklause einschließlich Experimente;K 10.07.und 31.07. 14.00 Uhr; Otto- von- Guericke- Gesellschaft Rötgerstraße 8; Anmeldungen bei Frau Oeltze, Tel. 999 78 740

Besichtigung des Klosters und Basteleien in der Kreativwerkstatt

10.07. 10.00 Uhr; Kloster Unser Lieben Frauen, Regierungsstraße 4-6; Anmeldungen bei Herrn Förster, Tel. 56 5 0 2 17

Basteln von Musikinstrumenten; 09.07 bis 13.07., 16.07. bis 20.07., 30.07. bis 03.08. jeweils 10.00 Uhr; Frauenzentrum Courage / Volksbad Buckau; Karl-Schmidt-Straße 56-58; Anmeldungen bei Frau Brösicke; Tel.404 80 89

Bei  Rückfragen steht Ihnen Marlies Koppmeier, Tel. 561 05 39, zur Verfügung

Mondfinsternis

(Dieter Müller).  Am Abend des 27. Juli 2018 lohnt sich ein Blick zum Osthorizont. Dort geht um 21.07 Uhr der Vollmond auf. Aber schon hat der Erdschatten begonnen, über unseren Begleiter zu wandern. Die volle Bedeckung beginnt um 21.30 Uhr und endet um 22.22 Uhr. Der abziehende Erdschatten verlässt den Mond um 23.13 Uhr. An diesem Abend steht die Erde zwischen Sonne und Mond und wirft ihren Schatten auf ihn. Eigentlich, so könnte man meinen, müsste das doch bei jedem Vollmond auftreten. Dass es nur selten geschieht, liegt daran, dass die Bahn der Erde um die Sonne und die Bahn des Mondes um die Erde nicht in der gleichen Ebene liegen, sondern angewinkelt sind. Nur wenn ein Vollmond gerade dort stattfindet, wo sich beide Ebenen schneiden, dann klappt es mit einer Finsternis. Das kann höchstens zweimal im Jahr geschehen, tatsächlich aber kommt es zu diesem Himmelsschauspiel viel seltener.

Hoffen wir auf einen freien Himmel an jenem Abend! Zur Beobachtung empfiehlt sich z. B. das erhöhte Elbufer nahe der Sternbrücke (dorthin will auch ich) oder natürlich jeder freie Blick nach Osten. Übrigens kommt die Rotfärbung des beschatteten Mondes dadurch zustande, dass das gesamte „Abendrot“ der Erde in den Schatten hineinleuchtet.

 

Meine Aufnahmen  von einer früheren Mondfinsternis  sind im Zeitabstand von drei Minuten entstanden. Der Mond „bewegt“ sich nämlich in zwei Minuten so viel, wie er selbst dick ist. Da gibt es bei drei Minuten noch einen kleinen Zwischenraum. Als Hobby-Astronom habe ich schon von Jugend an meine Freude an solchen Ereignissen.

Foto: Müller

Die Prinzessin Ilse

(Gert Sommerfeldt).  Schon Heinrich Heine machte in seiner „Harzreise“ auf eine Prinzessin Ilse aufmerksam, die in einem Schloss oberhalb am Ilsestein wohne und mit Besuchern selig sein möchte. Auch heute steigen viele Wanderfreunde zum Ilsestein auf und genießen den Blick ins enge bewaldete Tal. Am aufgerichteten Felsenkreuz vorbei geht hier der Blick hinunter ins romantische Tal der vorbei rauschenden Ilse und zu den der Landschaft angepassten neuen Landhäusern. Als neues Wahrzeichen der Stadt Ilsenburg schuf der Quedlinburger Metallgestalter Jochen Müller eine schlanke weibliche Bronzefigur, die er „Prinzess Ilse“ nannte.

In einer Parkanlage Im Talgrund auf einer steinernen Kugel mit Inschrift stehend, braust hinter ihr der Gebirgsbach, dem sie nackt entstiegen zu sein scheint. Touristen, Wanderer und Radfahrer können hier einen kurzen Halt einlegen, werden so an einen Heinrich Heine aus der Schulzeit erinnert, der die Schönheit der Harzer Landschaft in seinem Reisebericht bereits 1824 fest hielt.

Foto: Sommerfeldt

Blumenstrauß des Monats Mai 2018

Wir sagen Dankeschön

(Heidi Brosza).  Wenn Harald Kattein über „sein“ Neu-Olvenstedt  spricht, gerät der langjährige Bewohner des Stadtteiles fast ins Schwärmen. Seit dem Jahr 2005 berichtet er, der Initiator des Stadtteilfernsehens Olven-TV, deren Redakteur und Filmer er in einer Person ist, über dieses seit der Wende leider auch in negative Schlagzeilen geratene Neubaugebiet. Er kämpft seitdem mit seinem Medium gegen das unberechtigte negative Image an. Seine liebevoll informatorisch gestalteten TV-Beiträge im „Olven-TV“ erscheinen monatlich und sind für die hier ansässigen Vereine ein wichtiger Stützpfeiler ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Harald Kattein begleitet regelmäßig Events im Stadtteil, informiert über Neuigkeiten und die Aktivitäten oder das „bunte Treiben”  der Vereine und Initiativen in Olvenstedt und Nordwest. Seit dem Jahr 2011 ist Harald Kattein auch ehrenamtlich für das Alten-und Service-Zentrum (ASZ) Olvenstedt tätig. So unterstützt er neben der Filmarbeit regelmäßig die Töpferstube im ASZ beim Materialtransport und gibt den Senioren im ASZ Olvenstedt Hilfe bei der Bedienung des Smartphones. Mit modernen Medien kennt er sich bestens aus, er kann technische Zusammenhänge mit viel Ruhe, Verständnis und Einfühlungsvermögen sehr gut auch Laien erklären. Harald Kattein ist auch aktives Mitglied in den Olvenstedter GWA´s.

Kathrin Gandre, die Leiterin des ASZ, bat uns, auch in Übereinstimmung mit Rüdiger Jezorski, dem Sprecher der GWA Nordwest/Neu Olvenstedt, ihm mit dem Blumenstrauß des Monats  danke zu sagen für seinen unermüdlichen Einsatz.

Harald Kattein freute sich sehr über diesen wunderbaren von Blumen-Bienert Reform gesponserten Strauß. Gedanklich bereitete er schon die nächste Ausgabe zu den vielfältigen Aktivitäten in Neu-Olvenstedt für „sein“ Stadtteilfernsehen vor.

Foto: Brosza