Blumenstrauß des Monats November 2017

Wir sagen Dankeschön

(Heidi Brosza).  Einer der rührigsten und bekanntesten Vereine Magdeburgs kämpft seit vielen Jahren für den Erhalt des technischen Denkmals Düppler Mühle in Olvenstedt.  Viel war nach dem letzten verheerenden Brand von 1973 nicht mehr übrig geblieben von diesem 1845 errichteten und als Wahrzeichen Olvenstedts bezeichneten Mühlendenkmals, das zuletzt auch als Wohnung diente.

Doch dem Verein unter der Leitung von Rolf Weske  gelang es mit großem Enthusiasmus und unter Mithilfe vieler An- und Einwohner in ungezählten Arbeitsstunden, dieses technische Denkmal vor dem endgültigen Verfall zu bewahren. Rolf Weske setzte sogar durch, dass der „Verein zum Erhalt der Düppler Mühle“ Eigentümer der Mühle wurde und die Mühle deutschland- und europaweit Beachtung findet.

Bei einem dieser Arbeitseinsätze trafen wir eine fröhliche Gemeinschaft von etwa 14 Leuten, überwiegend  im Rentenalter, die mit sichtbarer Freude und großem Eifer beim Beräumen und Ausschachten des Inneren der Mühle halfen und auch dem Gerätehaus einen neuen Anstrich verpassten.

Rolf Weske als unermüdlicher Motor und Ideengeber ist sehr stolz auf seine Mitstreiter, die alle ein beachtliches Konto an ehrenamtlich geleisteten Stunden vorweisen können. Und so überreichten wir nicht nur ihm,  sondern allen fleißigen Helfern je eine von Blumen-Bienert gesponserte wunderschöne Gerbera als Dank für ihren beispielhaften ehrenamtlichen Einsatz an diesem erhaltenswerten Bauwerk.

Foto: Brosza

Blumenstrauß des Monats Oktober 2017

Wir sagen Dankeschön

(Heidi Brosza).  Im Nachbarschaftsverein der Magdeburger Wohnungsbaugenossenschaft (MWG) in der Großen Diesdorfer Straße empfängt uns ein munteres Stimmengewirr. Hier tauschen, wie jeden  Dienstagnachmittag, etwa 18 Frauen des Klön-und Handarbeitsclubs  an liebevoll gedeckten Tischen eifrig ihre Erfahrungen und Neuigkeiten aus. An den Wochentagen Montag bis Donnerstag  ist hier im Treff nachmittags immer etwas los. Erwachsene und Kinder des Wohngebiets treffen sich zu Gesellschaftsspielen, zum Klönen und Handarbeiten, zum Basteln, beim Nähzirkel, dazu einmal im Monat zum Frühstücken oder sonnabends zur Chorprobe.

„Gute Seele“ des Treffs ist Eva-Maria Becker. Die 70-Jährige organisiert mit vorbildlichem Einsatz seit 2012 diese vielfältigen Angebote für die Nachbarschaft. Nach ihrem Arbeitsleben ging sie ganz bewusst nicht in den Ruhe- sondern in den Unruhestand, so ist sie heute Ansprechpartnerin, Initiatorin und Ausgestalterin dieser gut angenommenen Veranstaltungen der MWG. Dabei wird sie von einsatzfreudigen Frauen  im Nachbarschaftstreff eifrig unterstützt. Gemeinsam beteiligen sie sich zum Beispiel jedes Jahr mit originellen Handarbeiten an der Meile der Demokratie und weiteren Hilfsaktionen.

Mit einem großen Dankeschön für diesen ehrenamtlichen Einsatz, der anderen Freude bringt und dabei auch ihr große Freude bereitet, übereichten wir den wunderbaren von Blumen-Bienert gebundenen Strauß an Eva-Maria Becker und wünschen ihr und ihrem Team Gesundheit und noch viele gute Ideen.

Foto: Brosza

Blumenstrauß des Monats September 2017

Wir sagen Dankeschön

(Heidi Brosza).  Vor 5 Jahren anlässlich der Feierlichkeiten zum 80-jährigen Bestehen der Karl-Marx-Siedlung im Hopfengarten trat Lisa Lange das erste Mal im Kostüm der Berta Krupp, Begründerin dieser ehemaligen Krupp-Gruson-Siedlung, mit der historischen Modenschau „Im Wandel der Zeiten“ öffentlich in Erscheinung. Seitdem ist die mit viel Elan ausgestattete agile Rentnerin als Ideengeberin und Organisatorin für die Auftritte zuständig und hat mit ihren inzwischen 14 Freizeitmodels, alles Frauen im Rentenalter bis zu 84 Jahren, ein tolles Programm zusammengestellt. In historischen Kostümen werden zu Musik vom Band oder Akkordeonbegleitung Braut- und Nachtmode aus den 20-er Jahren, alte Taufkleider, feine Damen und Dienstmädchentracht, Schwalbenschwanz und Chapeau Claque, Markt- und Trümmerfrauen, FDJlerinnen, Dirndl-, DDR- und Hippie-Mode mit den jeweils passenden Utensilien wie Nachttöpfe und Leuchter, Teddybären, Regenschirme und tolle Handtaschen sogar Monokel mit viel Spaß und Einsatz präsentiert.

Die Modenschau unter der Leitung von Lisa Lange tritt vorrangig in den Alten-und Pflegeheimen der Stadt zur großen Freude der dortigen Bewohner auf. Für sie ist es jedes Mal besonders berührend, wieviel Freude sie in diese Heime bringen kann und wie begeistert die Senioren bei bekannten Melodien mitsingen. Man sollte es gesehen haben! Inzwischen sind die ehrenamtlichen Auftritte der Models sehr gefragt, auch in den ASZ`s und Begegnungsstätten, bei der AWO und der Volkssolidarität, im Familienhaus oder bei der HSV Medizin, im Hansepark und bei der Krebsliga, sind sie gern gesehen und für 2017 bereits ausgebucht. Auch ihr Kleiderfundus wird immer größer. Angefangen hat sie mit den Sachen aus dem alten Kleiderschrank ihrer Oma in Bebertal, inzwischen sind auch drei Truhen und weitere Kleiderschränke und Regale gut gefüllt. Ihr Nähtalent hilft ihr, die Kostüme für die Auftritte, die drei- bis viermal im Monat von ihr organisiert werden, passend zu machen.

Wer anderen so viel Freude bringt, dem wollten auch wir eine Freude bereiten. Und so übergaben wir den prächtigen von Blumen-Bienert gesponserten Blumenstrauß des Monats an Lisa Lange mit einem großen Dankeschön besonders im Namen der Bewohner der Alten-und Pflegeheime sowie aller begeisterter Zuschauer dieser „Historischen Modeschau“.

Blumenstrauß des Monats August 2017

Wir sagen Dankeschön

(Heidi Brosza).  Spätestens seit dem Jahr 2013 ist der Name Petra Schubert vielen Magdeburgern ein Begriff, als sie zur „Retterin“ des AMO wurde – gegen den Widerstand der Verwaltung einschließlich des Oberbürgermeisters. Inzwischen ist das AMO wieder voll im Geschäft und bei den Magdeburgern und ihren Senioren beliebt, dank der ehemaligen Chefin des Hauses. Petra Schuberts ehrenamtlichen Tätigkeiten beschreibt man vielleicht am besten mit den Worten:

„Kulturelles Sprachrohr für die ältere Generation“ oder „Initiatorin und Mahnerin“, wenn es um kulturelle Angebote für immerhin etwa 70.000 Senioren unserer Heimatstadt geht. Eines ihrer liebsten „Kinder“ ist die „Musik am Nachmittag“, die die agile Rentnerin im Unruhestand mit viel Einsatz 1998 nach Magdeburg holte. Die Veranstaltungsreihe der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation ist ein großes Dankeschön an die Nachkriegsgeneration. Seit 2014 organisiert Petra Schubert zusätzlich die Musik am Nachmittag in einigen Alten- und Pflegeheimen der Stadt. Ein weiterer Dank an die ältere Generation für den „Aufbau nach dem Krieg und das Kinder-Großziehen“, wie sie stets betont. Gemeinsam mit dem bekannten Rossini-Quartett moderiert sie zweimal im Jahr je acht Konzerte zur großen Freude der dortigen Bewohner. Im nächsten Jahr sind schon 20 Konzerte geplant und sollen sich mit Unterstützung von Stadträten auch für das jeweilige Wohngebiet öffnen. Allein für diese lobenswerte Initiative hat Petra Schubert unseren Dankeschön Blumenstrauß mehr als verdient. Da habe ich noch nicht über ihren Einsatz für die jährlichen Adventskonzerte in der Ratswaage seit 12 Jahren, über die wiederbelebten Tanztee-Nachmittage im AMO, über preiswerte Theater- und Konzertangebote für Ältere oder ihre Mitarbeit im Seniorenbeirat geschrieben.

„Solange ich kann, werde ich mich für preiswerte kulturelle Angebote für die älteren Magdeburger einsetzen“, so Petra Schubert und nahm mit einem strahlenden Lächeln unseren Dank und den wundervollen von Blumen-Bienert gebundenen Strauß entgegen.

Die Redaktion des Kurier hat schon viele ehrenamtlich Engagierte gewürdigt, die auf diese Weise einen nicht unwichtigen Beitrag zu der Bewerbung Magdeburgs als Kulturhauptstadt bringen.

 

Blumenstrauß des Monats Juli 2017

Wir sagen Dankeschön

(Heidi Brosza).  Der Museumsverein Magdeburg feiert  in diesem Jahr sein  25-jähriges Bestehen und blickt voller Stolz auf eine beeindruckende Entwicklung zurück. Die vorzeigbaren Erfolge wären ohne das Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher nicht denkbar. So baten uns Karin Grünwald und Dr. Helmut Hörold vom Vorstand des Vereins anlässlich dieses Jubiläums, eine ihrer zuverlässigsten ehrenamtlichen Mitstreiterinnen mit dem Blumenstrauß des Monats zu ehren.

Dorothea Henning ist seit dem Jahr 2000 mit viel Freude bei allen Vorhaben des Vereins dabei. Sie ist die Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft in Person und hat hier nach Eintritt in das Rentenalter ausreichend Freizeitbeschäftigung und Kontakt mit vielen Menschen gefunden. Vor allem an die großen Ausstellungen „Otto der Große“, „Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“ und „Aufbruch in die Gotik“ erinnert sich Dorothea Henning heute noch mit Begeisterung, wieviel Neues zu unserer Geschichte sie damals erfahren hat und wie sie sogar die Vitrinen  mit geputzt hat, damit alles rechtzeitig fertig wird. Ob Museumstage, Stammtisch oder Kuchenbacken und Verkauf für einen guten Zweck in der „Museumshütte“ auf dem Weihnachtsmarkt, sie ist immer mit ganzem Herzen dabei. Mit einem großen Dankeschön überreichten wir gern den wunderbaren von Blumen-Bienert gesponserten Blumenstrauß an Dorothea Henning, stellvertretend auch für alle ehrenamtlichen Museumshelfer.