Jede Stimme zählt!

(Siegfried Brosza). Die Bundestagswahl steht an und wiederum beherrschen Wahlplakate unser Straßenbild. Der eine Kandidat verspricht vollen Einsatz, der andere möchte ganz einfach für uns im Bundestag sein. Die eine ist für Gerechtigkeit, die andere für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben. Das alles ist nun wirklich kein Abbild der äußeren und inneren Herausforderungen, vor denen unser Land steht.

Die Welt ist aus den Fugen geraten. Krieg und Kriegsrhetorik, Hass und Terror, millionenfache Hungersnot, Flüchtlingskrise und Umweltkatastrophen prägen die täglichen Nachrichten.

Damals in den sechziger Jahren war es Bundeskanzler Willy Brandt, der auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges mit seiner neuen Ostpolitik – trotz großen Widerstandes im eigenen Land – die Entspannung zwischen Ost und West einleitete.

Ein derartig mutiger Schritt Deutschlands wäre auch heute wieder erforderlich. Nicht Aufrüstung – wie von US-Präsident Trump gefordert – sondern weniger Waffen und verbale Abrüstung machen unsere Welt sicherer und lebenswerter.

Auch im Inneren ist der solidarische Zusammenhalt der Gesellschaft gefährdet, Hass und Gewalt nehmen zu.

Da sind von der Politik Lösungen gefordert, die nachhaltig ein friedliches Miteinander befördern, wie z.B. ein Einwanderungsgesetz, das die Bürger akzeptieren; die Angleichung der Ostrenten wie ursprünglich versprochen; ein Renten- und Abgabensystem, das Altersarmut ausschließt; gleiche Bildungschancen für alle unabhängig vom Geldbeutel; die Gewährleistung der öffentlichen und persönlichen Sicherheit und Verringerung der ständig angewachsenen Schere zwischen Arm und Reich.

Zur Bundestagswahl am 24. September können wir Bürger mit unserer Stimme entscheiden, welcher Kandidat und welche Partei unseren Erwartungen am besten entsprechen.

Also gehen Sie hin und bestimmen Sie mit, in welcher Welt wir leben wollen.

… und heute noch eine gute Tat

 12. Magdeburger Freiwilligentag am 16.09.2017
  (Siegfried Brosza).  Engagement hält fit – das können viele engagierte Seniorinnen und Senioren bestätigen. Eine freiwillige Tätigkeit ist nicht nur sinnvoll, sondern ermöglicht auch neue soziale Kontakte und macht Spaß. Man bekommt Anerkennung lernt immer wieder dazu. Also gute Voraussetzungen, um lange aktiv zu bleiben.
Die Gelegenheit, ein freiwilliges Engagement für einen Tag auszuprobieren, bietet sich am 16.09.2017. Dann findet der 12. Magdeburger Freiwilligentag statt und viele Vereine und Einrichtungen laden zum Mitmachen ein.
So werden im Technikmuseum, im Altenpflegeheim Krähenstieg, in der Hugo-Kükelhaus-Schule, im Interkulturellen Garten und auch im Bildungshaus Ottersleben Freiwillige gesucht, die bei der Pflege von Beeten, Hecken oder Rasenflächen helfen. Wer mit Pinsel und Farbe umgehen kann, ist in der Kita Mandala, in der Jugendfreizeiteinrichtung Kinderhaus oder auch im Zentrum für soziales Lernen willkommen. Und im Malteserstübchen Süd, im Mietertreff Othrichstraße und auch im Vitanas Seniorencentrum Elbblick stehen Spiel und Begegnung auf dem Programm. Wer das Buffet für die Interkulturelle Kaffeetafel oder das abschließende Dankeschönfest mit selbstgebackenem Kuchen bereichern möchte, ist ebenfalls willkommen. Einen Überblick über alle Mit-Mach-Aktionen sowie ein Anmeldeformular sind unter www.freiwillig-in-magdeburg.de zu finden. Auch Flyer mit allen Informationen liegen in vielen Einrichtungen der Stadt aus und auch das Team der Freiwilligenagentur berät Interessierte gern. (Einsteinstraße 9, Telefon 0391 5495840, info@freiwilligenagentur-magdeburg.de)

Veranstaltungstipp

„Musik am Nachmittag“ für Senioren

Die nächste Veranstaltung dieses beliebten Musiknachmittags bei Kaffee und Kuchen im AMO-Kulturhaus findet am 22. September um 14.00 Uhr statt.

Kartenbestellungen nimmt der Seniorenbeirat unter der Telefonnummer: 0391-5402383 entgegen.

Bestellungen werden bis zum 20. August erbeten.

Die Karten kosten 12,10 Euro, für Heimbewohner 5,50 Euro.

Rechtzeitiges Bestellen sichert einen der begehrten Plätze.

Eröffnung des Rappbode-Stegs

(Gert Sommerfeldt).  Seit Sonntag, den 7. Mai 2017 bietet der Harz eine neue Attraktion: die längste Hängeseilbrücke der Welt. Zwischen zwei  gegenüber liegenden Schieferfelsen an der Rappbode-Talsperre geht nun ein 440 m langer seitlich abgesicherter  Lauf-Steg über das Tal.

Überwindung kostet es schon, wenn man den filigran gestalteten, mit gelöcherten Gitterrosten belegten Steg schwankenden Schrittes entlang gehen will. Dafür kann man den einmaligen Blick über 100 m in die Tiefe des Beckens der Wendefurther Talsperre genießen und wird mit einem Rundblick auf die herrliche Mittelgebirgslandschaft belohnt. In der Mitte des Tragwerkes wurde eine Absprungplattform eingehängt, von der sich ganz Mutige am Seil im freien Fall bis in 75 m Tiefe ihren Adrenalinstoß holen können.