Blumenstrauß des Monats Februar 2019

Wir sagen Dankeschön

(Heidi Brosza).  In unserer Heimatstadt gibt es viele Frauen und Männer, die sich ohne großes Aufhebens ehrenamtlich für andere Mitbürger einsetzen und dabei auch für sich selbst etwas Positives bewirken. Sie pflegen durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit viele soziale Kontakte, die für ein zufriedenes Leben so wichtig sind. Eine von ihnen lernten wir im Alten- und Servicecenter (ASZ) der Malteser, dem Pik ASZ in der Leipziger Straße, kennen. Ellengard Wolff, die vor kurzem ihren 81. Geburtstag feiern konnte, gehört schon seit fast 18 Jahren zu den zuverlässigen Helfern in diesem Seniorentreffpunkt. Sie wollte einfach nicht nur zuhause bleiben, obwohl im Haushalt und im Garten immer etwas zu tun ist. Sie wollte unter Menschen und auch etwas für andere tun.

Oliver Braun, der Leiter dieses ASZ, ist voll des Lobes über seine zuverlässige ehrenamtliche Mitarbeiterin. Regelmäßig jeden Dienstag und Donnerstag hilft sie bei allen anfallenden Tätigkeiten. Das beginnt mit dem Servieren des Mittagessens für die Senioren, der Betreuung der zahlreichen im ASZ beheimateten Gruppen mit Kaffee und Kuchen, der Hilfe bei der Ausgestaltung von Feiern aller Art oder dem Mitspielen bei den Rommè-Nachmittagen. Sie ist immer da, wenn Not am Mann ist und sie macht es mit sehr viel Freude. Für diesen jahrelangen ehrenamtlichen Einsatz  überreichten wir Ellengard Wolff unter dem herzlichen Beifall ihrer Mitstreiter im Pik ASZ sehr gern den wiederum von Blumen-Bienert gesponserten Dankeschön- Blumenstrauß. Wir wünschen ihr weiterhin viel Gesundheit und Freude bei der Hilfe für Andere und für sich.

Foto: Korb

Wasserfall mit Wasser!

(Dieter Müller).  Dass wir das noch erleben! Nun ist der Elbpegel wieder auf jenem Stand, der dem monatelang trockenen Wasserfall endlich das Fließen erlaubt. Nicht nur durch den mittleren Spalt, nein, in voller Breite des Wehres strömt es nun, das für uns alle doch so wichtige Nass.

Dadurch sieht die Alte Elbe wieder wie ein Fluss aus, nachdem sie sich lange Zeit mit dem Charakter einer Wüste begnügen musste. Sogar der Domfelsen ist verschwunden und seine Bilder existieren jetzt nur noch in den Fotodateien vieler Magdeburger und ihrer Gäste. Denn ein Erlebnis über drei Jahreszeiten hinweg war er doch allemal! Selbst Tomaten wuchsen dort. Greenpeace nutzte ihn für eine Aktion zum Kohleausstieg. Und kreative Leute bauten kleine Türme aus Steinen, wie sie in Japan üblich sind. Nun also steuern wir auf den Normalzustand zu. Sogar ein Schiff war schon zu sehen. Drum gilt für hoffentlich lange Zeit: Wasser marsch!

Foto: Müller

Spaß mit Biberkröten

(Dieter Müller).  An der Straße durch die Elbaue zwischen Pechau und Calenberge fällt dieses lustige Schild auf.

Seltsam, wie sich Biber optisch so schnell verändert haben! Der Phantasie eröffnet sich da ein großer Raum: Hat da jemand das Fach Biologie schon zu früh abgewählt? Oder gibt es in Deutschland gar kein Schild für Biber, sodass man notgedrungen die Kröten nehmen musste? Und wenn dem so ist, dann muss natürlich für ein neues Schild erst ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden. Und das kann dauern! Vielleicht ist der Grund aber auch ganz einfach: Man wollte mit solch kleinen Sachen den Leuten eine Freude machen!

Foto: Müller

Gymnastik fürs Gehirn

(Dr. Christl Korb).  Einen Namen vergessen, die Brille verlegt oder im Gespräch den Faden verloren – im Alltag nimmt bei jedem Menschen im Verlauf des Lebens die Vergesslichkeit zu. Selten steckt dahinter eine ernstzunehmende Erkrankung. Die geistige Leistungsfähigkeit muss jedoch nicht zwangsläufig mit den Lebensjahren abnehmen. Wissenschaftlich ist belegt, dass sich auch im hohen Alter neue Nervenverbindungen und -zellen im Gehirn bilden können. Das Gehirn muss aber „trainiert“ werden.Der Hirnforscher Lawrence Katz hat dazu ein Trainingsprogramm mit dem Namen NEUROBICS entwickelt. Durch einfache Übungen werden die unterschiedlichsten Hirnregionen angesprochen, untereinander verknüpft und mit neuen Aufgaben konfrontiert. Dazu müssen alle Sinne wie Hören, Schmecken, Sehen, Riechen und  Fühlen zum Einsatz kommen. Allein eine Änderung Ihres Tagesablaufes, der ja bei jedem von uns nach einem bestimmen Schema abläuft, regt enorm die Gehirnzellen an. Das geht schon morgens los, wenn man die Zähne mal mit der ungewohnten anderen Hand putzt. Als Autofahrer sollten Sie sich nicht ständig auf das Navigationssystem verlassen, sondern das eigene Orientierungsvermögen wieder aktivieren und auch mal wieder im Autoatlas nachsehen. Auch die Änderung des Essenplanes  durch neue Gerichte regt Ihre Sinne an. Kaufen Sie einmal in einem für Sie exotischen Laden ein. Hier finden Sie völlig neue Produkte und durch die fremden Gerüche wird besonders der Geruchssinn gefordert. Beim Einkaufen gehen Sie bestimmt im Lebensmittelgeschäft die Regale immer in einer bestimmten Reihenfolge ab, Sie wollen ja nicht suchen. Schauen Sie auch mal in anderen Regalen nach. Überwinden Sie Ihren „eingefahrenen“ Geschmack und probieren Sie Neues aus. Setzen Sie sich in der Straßenbahn oder im Cafe mal nicht auf ihren Lieblingsplatz. Schon durch die Änderung der Blickrichtung nimmt man die Umwelt völlig anders wahr. Nur wer sein Hirn ständig unterfordert, muss einen starken Rückgang der geistigen Leistung befürchten. Mit etwas Nervengymnastik, die Ihnen aber auch Spaß machen sollte, können Sie etwas dagegen tun. Eine aktive, gesunde Lebensweise unterstützt zusätzlich die Gehirnfunktionen.

Winterspaß für Großeltern und Enkel

(Doris Franke).  In den bevorstehenden Winterferien sollten Eislauffans jeden Alters unbedingt einen Besuch im Harzer Ort Schierke einplanen. Hier gibt es seit Dezember 2017 ein neues interessantes Highlight, die mitten in die Natur gebaute Schierker Feuerstein Arena. An dieser Stelle stand seit 1950 ein Natureisstadion, das aber über die Jahre baufällig geworden war. Die neue Arena mit einer 25 mal 56 m großen überdachten Kunsteisfläche ist das ganze Jahr über nutzbar und naturgemäß im Winter ein besonderes Erlebnis.

Mit dem Namen der Arena verbindet man den berühmten „Schierker Feuerstein“, dessen Stammhaus am Kulturpark steht.

 

In seiner  Apotheke „Zum Roten Fingerhut“ erdachte Apotheker Willy Drube eine Kräuter- Halb-Bitter Rezeptur bei Magenproblemen nach zu fettem Essen. 1924 wurde der „Schierker Feuerstein“ zum Patent angemeldet und wird noch heute nach fast 100 Jahren pur oder eisgekühlt serviert. Die genaue Mixtur ist ein streng gehütetes Geheimnis der Familie.

Nach dem Eislaufvergnügen bietet sich eine Fahrt mit der Harzer Schmalspurbahn zum Brocken an. Man kann den sagenumworbenen Berggipfel aber auch zu Fuß erreichen.

Eine Sehenswürdigkeit ist ebenfalls das Schierker Rathaus von 1927. Auf einem Granitsockel erhebt es sich als ein farbenprächtiges Fachwerk mit vielen Schnitzereien. Schierke, in waldreicher geschützter Lage im Tal der Kalten Bode am Fuße des Brockens inmitten des Naturparkes Harz gelegen, ist mit der gesunden Höhenluft zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ausflugsziel.

Fotos: Franke