Blumenstrauß des Monats Mai 2019

Wir sagen Dankeschön

  (Heidi Brosza).  Wir trafen Monika Meyer bei einer Besprechung der Arbeitsgruppe Dialog der Generationen, deren aktives Mitglied sie ist, passend in den Räumen der Freiwilligenagentur, der Anlaufstelle für ehrenamtliches Engagement in Magdeburg.

Für Monika Meyer begann ihr freiwilliger Einsatz  vor 5 Jahren mit dem Vorlesen in der KITA „Beimskinder“ in der Flechtinger Straße. Sie wollte unbedingt etwas mit Menschen machen, ihnen helfen und so auch ihre Einsamkeit überwinden. In der Kita  liest sie wöchentlich den Kindern vor, führt sie mit viel Freude und Spaß an das Lesen heran, auch am jährlichen bundesweiten Vorlesetag.

Das Vor- und Förderlesen macht ihr und den Kindern viel Spaß, u.a. in der Regenbogenschule, bei Veranstaltungen im Familienhaus oder beim historischen Weihnachtsmarkt. Monika Meyer ist immer mit großer Einsatzbereitschaft da, wenn sie im Rahmen der vielfältigen Aktivitäten des Dialogs gebraucht wird.

Und das sind nicht wenige. Sie hilft  bei der  Blau-Weißen Begeisterung  in der MDCC – Arena, bei den Oster- und Weihnachtsbasaren im Haus „Mutter Teresa“, anlässlich der Grünen Messe der SWM in den Grusonschen Gewächshäusern, den Museumstagen, bei den Veranstaltungen im Familienhaus, bei den Festen der Kulturen in der Festung Mark, bei den jährlichen Down-Sportfesten des Stadtsportbundes, um nur einige zu nennen.

Mit großer Begeisterung und Freude hat sie zum Gelingen der Veranstaltungen in den Pfeifferschen Stiftungen mit behinderten Jugendlichen beigetragen.

Auch die Angebote für Großeltern mit ihren Enkeln und Familien in den Ferien, Willkommen in Magdeburg, Schule früher und Alte Spiele werden durch sie mitgestaltet und unterstützt.

Monika Meyer freute sich in aller Bescheidenheit sehr über den wunderbar gebundenen Strauß von Blumen-Bienert und das Dankeschön. Sie meinte: „Ich will weiter überall mithelfen, wo ich gebraucht werde. Ich möchte diese Arbeitsgruppe mit den vielen Aktivitäten nicht mehr missen.“

Foto: Brosza

Seniorenpolitik auf den Prüfstand

  (Siegfried Brosza).  Die am 26. Mai anstehenden Wahlen zum Stadtrat bieten einen willkommenen Anlass, die Arbeit der Fraktionen im Vorfeld auf den Prüfstand zu stellen und kritisch zu beurteilen. Dabei interessiert uns Senioren speziell, inwieweit bei kommunalpolitischen Entscheidungen wir Magdeburger Senior/innen und unsere Interessenvertretung einbezogen werden.

Da liegt einiges im Argen. So hat der Magdeburger Stadtrat in seiner Dezembersitzung die Fortschreibung des Seniorenpolitischen Konzepts der Landeshauptstadt für den Zeitraum 2018 bis 2022 beschlossen, obwohl der Seniorenbeirat dieses Konzept ausdrücklich abgelehnt hat. Anstatt froh zu sein, dass wir wieder eine aktive Vertretung der Senioren haben, brüskieren Stadtrat und Verwaltung damit einen Partner, den sie selbst als Interessenvertretung der älteren Einwohner/innen anerkannt haben.

Die Mitglieder des Beirats sind nicht nur darüber, sondern generell über ihre eingeschränkten Mitwirkungsmöglichkeiten frustriert und fordern eine entsprechende Änderung der Satzung. Die meisten von ihnen, einschließlich der Vorsitzenden, werfen das Handtuch und wollen wohl nicht wieder kandidieren.

Alles schon mal dagewesen. Vor 5 Jahren löste sich die – übrigens sehr erfolgreiche und auch selbstbewusste – Seniorenvertretung wegen der restriktiven Politik von Verwaltung und Stadtrat auf. Politikverdrossenheit kommt nicht von ungefähr.

Angesichts dieses neuerlichen Desasters sind Stadtrat und Verwaltung in der Pflicht, ihr Verhältnis zur Interessenvertretung der Magdeburger Senior/innen zu überdenken und eine kritische Bewertung ihrer Seniorenpolitik vorzunehmen – zumindest bezüglich der Beteiligungskultur. Es wäre angebracht, die demokratische Tradition der Durchführung von Stadt-Seniorenforen wieder aufleben zu lassen.


1. Seniorenforum 2006; (hier wurde u.a. per Antrag der Seniorenvertretung das Seniorenpolitische Konzept der Landeshauptstadt Magdeburg auf den Weg gebracht)

Dort wurden Belange der älteren Generation  gemeinsam mit Stadträten und Verwaltung öffentlich und sachlich diskutiert sowie Lösungsvorschläge unterbreitet.

Die anstehenden Kommunalwahlen sollten wir nutzen, unsere Erwartungen gegenüber den Kandidaten und angetretenen Parteien deutlich zu äußern.

Gelegenheit dazu bieten persönliche Gespräche mit den Kandidaten an den jeweiligen Informationsständen und die organisierten Wählerversammlungen. Auch ein Blick in die jeweiligen Wahlprogramme ist sehr aufschlussreich.

Letztendlich entscheiden wir Wählerinnen und Wähler mit unserer Stimme, welche Politik in unserer Stadt gemacht werden soll.

Senioren für Europa

Senioren für Europa

  (Dieter Müller).  Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts machte Europa doch einen recht harmonischen Eindruck. Deutschland war umgeben von guten Nachbarn. Ein europäisches Gemeinschaftsgefühl begann zu wachsen mit Freundlichkeit und Respekt gegenüber allen Menschen. Offene Grenzen und gemeinsames Geld wurden für junge Leute selbstverständlich. Auch unsere Autokennzeichen verbinden den Kontinent Europa mit Deutschland und unserer Stadt Magdeburg. Waren wir aber vielleicht zu naiv? Denn gegenwärtig melden sich Kräfte, die wieder zu alten Denkweisen zurückkehren wollen: Betonung der eigenen Gruppe, Egoismus und Abgrenzung gegen andere. Da kann man hören: „Hol dir dein Land zurück!“ Was bedeutet das, wenn man es zu Ende denkt?

Und dieses Angstmachen hat leider Einfluss – so mein Eindruck – auch auf Teile der älteren Generation. Am 26. Mai 2019 sind Kommunal- und Europawahlen. Bisher wurden Europawahlen nicht sonderlich beachtet. Diesmal aber sind sie sehr wichtig. Rings um uns und auch im eigenen Land erstarken rechtsgerichtete Strömungen, die den europäischen Zusammenhalt auflösen wollen. Dem müssen wir Senioren – und wir sind ja eine große Bevölkerungsgruppe – entschieden entgegentreten, an der Wahl teilnehmen und genau hinschauen, wen wir da wählen.

Foto: Müller

Sehenswert: Das Jagdschloss Letzlingen

  (Doris Franke).  Im Gebiet der Colbitz – Letzlinger Heide liegt der größte zusammenhängende Lindenwald Europas. Verbunden mit der Geschichte des Ortes Letzlingen war zu allen Zeiten die Bewirtschaftung des Waldes und die Jagd. Der Kurfürst Johann Georg von Brandenburg schätzte den Wildreichtum dieser Gegend, erwarb zahlreiche Besitzungen und ließ zwischen 1559 und 1562 eine Jagdburg errichten. Sie erhielt den Namen „Hirschburg“, war eine kastellartige Anlage mit Wildgehege, von einer Ringmauer und einem Wassergraben umgeben. Ab Anfang des 17. Jahrhunderts verliert das Anwesen seine repräsentativen Funktionen, ist lange Zeit unbewohnt, diente später als Wohnung für Forstbeamte.

Im 19. Jahrhundert war es erneut ein Hohenzoller, der die Hirschburg auf einer Reise durch die Altmark für seine Jagdleidenschaft entdeckte. Friedrich Wilhelm IV., 1841 zum preußischen König gewählt, veranlasste den Umbau der verfallenen Jagdburg in ein Schloss im  neugotischen Stil.

Der Bau mit seinen Türmen, Zinnen und dem Wassergraben erinnert an britische Adelsburgen. Im Innern wurden die Räume für den Empfang hoher Jagdgäste hergerichtet. Von 1843 bis 1913 fanden in der Heide die „Letzlinger Hofjagden“ statt. Prominente Staatsmänner waren als Jagdgäste vertreten, u.a. Otto Fürst von Bismarck, Zar Peter Alexander II., Hindenburg und der spätere österreichische Kaiser Franz Joseph I.. Nach dem Ende der Monarchie wurde das Schloss als Schule genutzt, später als Lazarett, von 1945 bis 1991 als Krankenhaus. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten gehören das ehemalige Jagdschloss und die gegenüberliegende Schlosskirche zur Kulturstiftung Sachsen Anhalt.

Seit Anfang April hat Letzlingen seine Kaiser zurück. Im Museum des Schlosses hängen nun Ölgemälde von Wilhelm I., Wilhelm II. und Friedrich II. Das Schlossensemble wird gastronomisch als Hotel und Restaurant genutzt, Trauzimmer, Kaisersaal und die interessanten Expositionen in den Museumsräumen  können Die – So von 10-16 Uhr besichtigt werden.

Fotos: Franke

Aktuelles

Angebote der ASZ

ASZ im Bürgerhaus Cracau in der Zetkinstr. 17

Am Donnerstag, den 9. Mai und am Dienstag, den  21. Mai jeweils um 14.00 Uhr sind Freiwillige für einen Einsatz im Vorgarten sehr willkommen. Am Montag, den 13. Mai. um 14.00 Uhr kann man eine geführte Wanderung durch den Stadtpark mit dem BUND unternehmen.

Am Dienstag, den 14. Mai um 14.00 Uhr wird wieder Lesefreu(n)de mit Christa zum Thema Ostsee geboten.

Wer Lust auf eine Fledermauswanderung mit Ralf am Mittwoch, den 15. Mai hat, sollte sich rechtzeitig im ASZ anmelden. Los geht es um 10.45 Uhr, Treffpunkt vor dem ASZ.

Das Anradeln mit Ralf beginnt am Freitag, den 24. Mai ab 10.00 Uhr am ASZ. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Zum Tag der Nachbarn 2019 am 24. Mai öffnet ab 11.00 Uhr das Wochenendcafé. Wer heute seinen Nachbarn oder seine Nachbarin mitbringt, bekommt einen Gratiskaffee.

Unser  Kochtreff mit einem Teilnehmerbeitrag von 3,00€ und erforderlicher Anmeldung beginnt am Freitag, den 31. Mai ab 10.30 Uhr.

Wenn Sie Ihre Interessen mit Gleichgesinnten teilen wollen, oder vielleicht auch eine Idee für eine Veranstaltung haben bzw. sich freiwillig engagieren möchten? Dann melden Sie sich bei uns!

Die Anmeldungen jeweils unter Tel. 0391/8355722.

ASZ Sudenburg  in der Halberstädter Str 115a

Jeden ersten und letzten Dienstag im Monat treffen sich Nähbegeisterte zum gemeinsamen Austausch, zum Kleidung selber nähen, ändern und entwerfen. Das nächste Treffen findet am 07.05.2019 um 15.00 Uhr statt.

Am 10.05.2019 ab 10.00 Uhr können Interessierte in einem Kräuterkochkurs von einem Experten alles Wissenswerte aus der Welt der Kräuterkunde lernen. Um telefonische Anmeldung wird gebeten.

Am 13.05.2019 um 10.00 Uhr sowie um 18.00 Uhr  können Tanzbegeisterte an einem Line Dance Schnupperkurs teilnehmen. Auch hier ist einen Anmeldung wünschenswert.

Ab dem 27.05.2019  beginnen neue Smartphone – Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene dazu findet am 20.5.2019 um 10.30 Uhr eine Informationsveranstaltung statt.

Am Samstag den 25.05.2019 um 14.00 Uhr organisiert das ASZ einen Trödelmarkt. Von Hausrat über Klamotten bis Kunst & Krempel ist  alles dabei. Händler und Besucher sind herzlich willkommen.

Anmeldungen jeweils unter Tel. 0391/ 6248630

Benefizveranstaltung im  Pik ASZ

Am Montag, den 06. Mai 2019 veranstaltet das Alten- und Servicezentrum „Pik ASZ“  in der Leipziger Straße 43 von 10:00 – 16:00 Uhr eine Baby- und Kinderkleiderbörse.

Bei den Sachen handelt es sich um Schuhe, Hosen, Pullover und vieles mehr in den Größen 50 bis 116.

Die Einnahmen kommen dem alljährlichen Hilfstransport des ASZ in die Ukraine zugute.

Tanztee im AMO
Für alle tanzwütigen „jungen Alten” findet der nächste „Tanz im Mai“ am  15.05.19 ab 14.30 Uhr im AMO statt. Die musikalische Begleitung liegt wieder in den bewährten Händen von Peter Frenzel. Für die gastronomische Versorgung sorgt Bernd.
Rechtzeitige Kartenbestellungen für diese beliebte Veranstaltung  unter Tel. 0391/5934440 direkt im AMO Kulturhaus.

Interessierte Senioren aufgepasst In der Freiwilligenagentur Magdeburg in der Einsteinstraße 9  stehen zwei technikbegeisterte Freiwillige der AG Eintagsfliegen für eine Handy- und Laptop-Sprechstunde zur Verfügung.
Wann: am 20.Mai 2019  zwischen 16 und 17 Uhr