Gesundheitsvorsorge

(Gerda Bednarz).  Schon zum 19. Mal hatte das Tumorzentrum Magdeburg/Sachsen-Anhalt e.V. zu einem Familien-Infotag „Aktiv gegen Krebs” in die Johanniskirche eingeladen.

Die Sozialministerin Petra Grimm-Benne als Schirmherrin und Prof. Dr. med. Thomas Fischer vom Tumorzentrum begrüßten die Gäste und wiesen auf Krebs als die zweithäufigste Todesursache in Deutschland hin. Die wichtigsten Anliegen sind Vorsorge und Früherkennung, um effektiv helfen zu können. Damit kann man nicht früh genug beginnen. Die Besucher konnten sich an vielen Ständen bei Fachärzten und anderen beratenden Experten über Hilfsmöglichkeiten für betroffene Menschen informieren oder ließen gleich mal ein aktuelles Blutbild machen. Krebs ist immer noch ein Schicksalsschlag für Betroffene und deren Angehörige, wenn auch in vielen Fällen Heilung möglich ist. Schon ab 20 Jahren gibt es viele staatlich geförderte kostenlose Vorsorgeprogramme, die noch nicht in ausreichendem Maße wahrgenommen werden. Jeder einzelne kann aber auch mit einem gesunden Lebensstil dazu beitragen, dass ein Krebsrisiko gemindert wird. Dazu gehören: Vermeidung von Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen und Alkohol sowie ballaststoffreiche Ernährung. Der Infotag hat gezeigt, so viele wollen helfen – wir sollten die Angebote auch annehmen!

Foto: Bednarz