Drachentanz beim chinesischen Frühlingsfest

(Gerda Bednarz).  Wie passt das alles zusammen? Der Verein der chinesischen Wissenschaftler und Studenten  hatte gemeinsam mit vielen Unterstützern zu einer Programm-Gala eingeladen, um das wichtigste chinesische Fest zum Beginn des traditionellen „Jahr des Hundes” zu feiern. Die Kung-Fu-Gruppe aus Wolfsburg eröffnete mit ihrem Löwentanz den Glückwunschreigen. Unter den hochrangigen Gästen ein chinesischer Botschaftsrat aus Berlin, die Prorektorin für Forschung der Uni Magdeburg, der Wirtschaftsbeigeordnete der Landeshauptstadt und weitere Vertreter aus Wirtschaft, Lehre und Politik. Die Uni-Professorin betonte bei ihrer Begrüßungsrede die Wichtigkeit der ausländischen Studenten und die Kooperation der Forschung mit vielen chinesischen Partneruniversitäten, und sie bat die Magdeburger weiterhin um freundliches Entgegenkommen den Studenten gegenüber. Auch der Wirtschaftsbeigeordnete unterstrich die langjährige Zusammenarbeit mit der chinesischen Partnerstadt Harbin und die entstandenen Netzwerke. Darüber war auch der Chinesische Botschaftsrat sehr erfreut, der besonders für so viel Engagement, die freundliche Atmosphäre und die bestehenden Handelsbeziehungen dankte.

Das Programm war sehr abwechslungsreich, Drachentanz und Tai-Chi-Übungen, Solo-Auftritte und traditionelle Instrumentalmusik, eine humoristische deutsche Performance und brasilianischer Kampftanz –  es war bunt und laut und wunderschön. Zwischendurch aber auch die Frage: Warum eigentlich Weihnachten? Dazu sprach mit begleitenden Bildern der Diakon Wolfgang Gerlich. Er berichtete von seiner jahrelangen Zusammenarbeit mit dem „Dialog der Generationen” und ihrem Projekt „Willkommen in Magdeburg”, bei dem deutsche Gasteltern und ausländische Studenten in seiner Norbertusgemeinde immer am 1. Advent  mit Plätzchenbacken und Weihnachtsliedersingen, mit Orgelspiel und Kirchenbesichtigung ein Stück deutsche Kultur kennen lernen und sich weit weg von ihrer Heimat etwas geborgen fühlen. Dafür sind besonders die chinesischen Studenten sehr dankbar, da sich die meisten einen Heimflug nicht so oft leisten können. Zaubershow  und Gewinnspiele, Gedichte, Tänze und immer wieder Lieder,  die Gala war noch lang……..