Vorgestellt: Der Magdeburger Dirk Heyne

(Dagmar Herricht).  Sportinteressierten Lesern wird der Name des ehemaligen Fußballtorhüters des 1. FC Magdeburg(FCM) in guter Erinnerung sein. Der in Magdeburg geborene Dirk Heyne begann seine erfolgreiche Fußballkarriere 1967 in einer Kindermannschaft des FCM. Mit dieser Mannschaft erwarb er im Jahre 1972 seinen ersten Titel. In der Oberliga des FCM folgte in der Saison 1977 sein erster Einsatz in einem Spiel gegen Union Berlin. Schnell wurde er Stammtorwart und war unangefochten 14 Jahre lang die Nummer Eins im Tor des Vereins.

Bald meldete sich auch die Nationalmannschaft der DDR. Internationale Erfahrung hatte Dirk Heyne bei Einsätzen in einer Mannschaft für Spieler unter 21 Jahre gesammelt. Stammtorwart in der A-Mannschaft der DDR war er in neun Spielen. 1991 verfehlte der 1.FC Magdeburg den Aufstieg in die Bundesliga und Dirk Heyne verließ den Verein in Richtung  Borussia Mönchengladbach. Ein Jahr stand er hier in der Reservemannschaft im Tor. Danach bestritt er in der Bundesliga 24 Spiele. Nach einer Ausbildung zum Trainer war er noch bis 2001 in Mönchengladbach tätig, bevor er 2003 nach Magdeburg zurückkehrte. Mit der ersten Mannschaft erreichte Trainer Heyne den Aufstieg in die Regionalliga. Die Spielergebnisse reichten jedoch nicht für einen Aufstieg in eine höhere Spielklasse. Wie immer in solchen Situationen war der Trainer der Schuldige und erhielt die Entlassung. Kurze Zeit arbeitete er danach beim FC Sachsen Leipzig. Seit 2016 trainiert Dirk Heyne den Regionalligisten Eintracht Norderstedt. Hier hat er bereits vier Jahre die dortigen Jugendmannschaften erfolgreich trainiert. In Hamburg betreibt er außerdem eine Torwartschule und gibt so seine Erfahrungen an die jungen Talente weiter.

Der verrückte Februar

(Dagmar Herricht).  Alle Monate auf unserem Kalender haben 30 oder 31 Tage. Nur der Februar tanzt mit 28 Tagen aus der Reihe. Auf den ersten Blick unverständlich. Es hängt aber mit der Umlaufzeit der Erde um die Sonne zusammen. Ganz daneben lagen die alten Römer um 800 v.Chr.. Ihr Jahr hatte nur 10 Monate im Wechsel von 30 und 31 Tagen und damit deutlich weniger als 365 Tage. Der sagenhafte zweite König von Rom, Numa Pompilius (750-671 v. Chr.), fügte zwei weitere Monate hinzu: Januaris und Februaris, die an das Jahresende gelegt wurden. Als letzter Monat erhielt der Februar nur 28 Tage, damit waren es 365. Auch das ging nicht genau auf, denn unsere Erde braucht für die Umkreisung der Sonne 365 Tage und knapp 6 Stunden. Julius Caesar setzte mit der Einführung eines Schalttages den Ungenauigkeiten des bestehenden Kalenders ein Ende. Seitdem hat der Februar alle 4 Jahre 29 Tage. Dieses Julianische Kalenderjahr war allerdings 11 Minuten länger als das Sonnenjahr. Das hört sich wenig an, führte aber im Laufe der Jahre zu einer Verschiebung von 10 Tagen. Heute nutzen wir den Gregorianischen Kalender, der 1582 eingeführt wurde und alle 100 Jahre einen Schalttag weglässt. Damit werden die Ungenauigkeiten seines Vorgängers weitgehend ausgeglichen.

AG Dialog der Generationen – Rückblick 2017

Höhepunkte waren das 15 jährige Bestehen des Projektes „Willkommen in Magdeburg“, das im Rahmen des Grillfestes im ÖZIM feierlich begangen wurde und die Auszeichnung von Gisela Meinschenk mit dem Bundesverdienstorden durch den Bundespräsidenten und der Übergabe durch den Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt in der Staatskanzlei in Anwesenheit von 16 Mitgliedern der Arbeitsgruppe.

*16 gemeinsame Veranstaltungen mit  insgesamt 610 teilnehmenden Arbeitsgruppenmitglie-dern

*553Teilnehmende bei Veranstaltungen, die von der Arbeitsgruppe mitgestaltet wurden.

*Die Arbeitsgruppe hatte inklusive Projektaktivitäten 330 Austauschtreffen, Veranstaltungen und Aktionen; davon 56 größere Veranstaltungen, die von Kooperationspartnern mitgestaltet wurden. Dabei waren 1314 teilnehmende AG- Mitglieder. Insgesamt haben 6478 Teilnehmende Veranstaltungen der Arbeitsgruppe mitgestaltet. Im Mittelpunkt stand dabei die Arbeit in den sieben Projekten unserer Arbeitsgruppe.

Weitere Aktivitäten waren:

*Meile der Demokratie / Beteiligung an der Aktion

*Die Putzaktion und das Sommerfest auf dem Hegelspielplatz

*Blau – Weiße Begeisterung in der MDCC – Arena

*Ausflug der Arbeitsgruppe an die Müritz und die Lutherstadt Wittenberg

*Die Führung über den Fürstenwall mit Nadja Gröschner

*Der Besuch der Ausstellungen „Neues Bauen“ und „Gegen Kaiser und Papst- Reformation in Magdeburg im Kulturhistorischen Museum

*Aktivierung der Zeitzeugenbörse und erste Veranstaltungen in Sekundarschulen und Gymnasien

*Vorbereitung zum 12. Freiwilligentag bei der Beutel-Pack-Aktion, der Teilnahme an Projekten und der Abschlussveranstaltung

*Auszeichnung von Ingrid Helmecke mit dem Freiwilligenpass im Oktober 2017

*Blumensträuße des Monats des Magdeburger Kuriers an Waltraut Wilhayn und Doris Bräsecke

* Handarbeitskurse für Menschen mit Behinderung in den Pfeifferschen Stiftungen

*Teilnahme und Mitgestaltung durch die Alten Spiele an der Eröffnung der Kinder-Kultur-Tage

*Teilnahme und Mitgestaltung durch Arbeitsgruppenmitglieder im Lesecafe  Quittenweg und dem Leseclub der Volkshochschule und der Freiwilligenagentur

*Unterstützung von Veranstaltungen der Freiwilligenagentur: zum Beispiel: Putzaktion des Spielplatzes und das Spielplatzfest; Infomesse , „Willkommen in Magdeburg“: Interkulturelle Cafetafel und die Weihnachtsaktion

*Besuch einer Lesung im Literaturhaus anlässlich der Magdeburger Literaturwochen

*Durchführung einer Stadtführung für Teilnehmer des Sprachkurses des VHS Bildungswerkes GmbH mit dem Verband der Stadtführer

*Mitarbeit im Beratungsteam der Freiwilligenagentur durch Frau Nothnagel und Frau Helbich

*Verabschiedung von Edda Raschke als langjähriges Mitglied und Projektverantwortliche für das Projekt „Schule früher“

*Präsentation der Arbeitsgruppe beim Rathausfest in der Johanniskirche

*Teilnahme an der Eröffnung der Telemann- Ausstellung und den Besuch der Ausstellung mit einer Führung durch den Klosterbergegarten

*Veranstaltungen in der Seniorenresidenz „Hansapark“ durch die Projekte „Alte Spiele“, „Aus der Schule geplaudert“ und „Heimatstadt“

*Fortsetzung der Veranstaltungen im Demenzzentrum „Vitanas“ durch die Projekte „Vorlesen“, „Alte Spiele“ und „Schule früher“

*Vorstellung der Arbeitsgruppe vor Gästen aus der Ukraine an der Hochschule Magdeburg / Stendal

*Weihnachtsfeier der Arbeitsgruppe

*Teilnahme und Unterstützung der Weihnachtsaktion der Freiwilligenagentur

Projektarbeit

Heimatstadt

*18 Aktionen und Veranstaltungen; insgesamt 49 teilnehmende AG-Mitglieder

*443 Teilnehmende bei Veranstaltungen, die vom Projekt mitgestaltet wurden.

*Wie in jedem Jahr gab es den Erlebnistag in der Megedeborch mit Schülern der Grundschule Leipziger Straße und den Förderschulen „Erich Kästner“ und „Hugo Kükelhaus“. Die Schüler wurden auf den Besuch vorbereitet. 45 Kinder waren Teilnehmer. In den Ferien waren unsere Gesandten: die Herren Dr. Haba, Körner und Raths in der Megedeborch  3 mal im Einsatz.

*Mit Schülern der Grundschule „Leipziger Straße“ und der Förderschule „Hugo Kükelhaus“ gab es Stadtrundgänge.

*Der Generationstag in der Grundschule „Am Glacis“ und der Bundesweite Vorlesetag in der Grundschule „Leipziger Straße“ wurden genutzt, um die Kinder an Magdeburger Sagen heranzuführen.

Willkommen in Magdeburg / Patenschaften für ausländische Studierende

*27 Aktionen und Veranstaltungen; insgesamt 93 teilnehmende AG-Mitglieder

*702 Teilnehmende bei Veranstaltungen, die vom Projekt mitgestaltet wurden

Wöchentliche Deutschkurse für International Studierende in Zusammenarbeit mit dem IKUS

*43 aktive Pat*innen begleiten gegenwärtig 74 internationale Studierende.

*Teilnahme an den Informationsveranstaltungen der Uni und der Hochschule zu Semesterbeginn und Informationen über das Betreuungsangebot.

*Kontakt zum Akademischen Auslandsamt, zur interkulturellen Studentenorganisation (IKUS), zum Chinesischen Verein der Wissenschaftler und Studenten, zum Chinazentrum Sachsen 7 Anhalt und neu zum Verein Toleranz – lernen und leben (TOLL).

*Chinesisches Frühlingsfest, Mitgestaltung des Familienbrunchs an der Uni,  Begegnungsfest der Polizeidirektion am Petriförder, Grillfest im ÖZIM, Interkulturelle Cafetafel in der Einsteinstraße, Traditionales Plätzchen backen in der St. Norbert Gemeinde, Erfahrungsaustausch mit Patenfamilien an der Volkshochschule und der Uni.

*Wöchentlicher Sprachunterricht im IKUS durch Frau Schulze und Herrn Netzband. Angebot zum individuellen Sprachunterricht durch Frau Martin

Korrektur von Studienarbeiten der ausländischen Studierenden durch Arbeitsgruppenmit-glieder und Paten.

Vorlesen

*Wöchentliches Vor- und Förderlesen durch 28 Vor- und Förderleser in 10 Grundschulen, 2 Förderschulen und 3 KITA`s

*Neben der wöchentlichen Leseförderung gab es 25 Aktionen und Veranstaltungen; insgesamt 98 teilnehmende AG-Mitglieder.

*Vorleser nehmen am Lesecafe und Leseclub teil. Hier werden Erfahrungen ausgetauscht, neue Bücher vorgestellt und methodische Hinweise zur Umsetzung mit den Kindern gegeben.

*Vierteljährlich wurde den Bewohnern des Demenzzentrums „Vitanas“ je nach Jahreszeit vorgelesen und gemeinsam gesungen.

*Weiteres Vorlesen gibt es über das ganze Jahr zum Beispiel: im Kloster Unserer Lieben Frauen, dem Moritzhof, in Senioreneinrichtungen, zum Ferienauftakt im Volksbad Buckau und beim Frühlingsfest der Förderschule „Hugo Kükelhaus“.

*Zur Weihnachtszeit wurde bei IKEA und anderen Einrichtungen vorgelesen.

*Gemeinsam mit den Schülern der Regenbogenschule wurde ein Schattenspiel zum Buch „Der kleine Angsthase“ eingeübt.

*Schüler der Förderschule „Hugo Kükelhaus“ beschäftigten sich insbesondere mit dem Mittelalter, sie nahmen an einem Stadtrundgang teil und erarbeiten ein Theaterstück, Thema: “Streik in Kükelhausen“ mit dem Offenen Kanal Magdeburg. Ihre Ergebnisse stellten die Schüler den Arbeitsgruppenmitgliedern im November in der Arbeitsgruppenberatung vor.

Aus der Schule geplaudert

*Im Projekt wurden 13 Aktionen und Veranstaltungen mit 44 teilnehmenden AG-Mitgliedern.

*An diesen Veranstaltungen nahmen 283 Teilnehmer teil.

Veranstaltungen zu Schule früher gab es mit KITA´S und Grundschulen meistens in den Einrichtungen, nur wenige mit und in der Schulgeschichtlichen Sammlung des Kulturhistorischen Museums.

*Die Arbeit mit der Zeitzeugenbörse wurde aktiviert. Herr Sulies und Herr Tonn haben mit weiteren Zeitzeugen Veranstaltungen durchgeführt. Es gab Veranstaltungen im Scholl-Gymnasium, im Werner- von- Siemens- Gymnasium und im Gymnasium Wolmirstedt zum Leben in der DDR.

Alte  Spiele

*Das Projekt hatte 36 Aktionen und Veranstaltungen mit 158 teilnehmenden AG-Mitgliedern.

Fast 2.500 Teilnehmende waren bei Veranstaltungen, die vom Projekt organisiert und durchgeführt wurden dabei.Das war u. a. im Familienhaus: Piratenfest, Weltkulturfestival, Ritterfest, Kartoffelfest und Christkindlmarkt;. im Volksbad Buckau zum Ferienauftakt, Blau-Weiße Begeisterung in der MDCC- Arena, Begegnungsfest der Polizeidirektion am Petriförder, Eröffnung der KKT, Generationensportfeste des ASZ Cracau und Olvenstedt, Spielplatzfest Hegelspielplatz, Sommerfest des Friseurmuseums, das Downsportfest des Stadtsportbundes und der Renntag der Stadtsparkasse im Herrenkrug.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die monatlichen Veranstaltungen des Projektes in der KITA Mandala, in der Seniorenresidenz im „Hansapark und im Demenzzentrum „Vitanas“.

Großeltern, Enkel und Familien in den Ferien

*2017 gab es 25 Aktionen und Veranstaltungen mit insgeamt 30 teilnehmenden AG- Mitgliedern.

*470 Teilnehmende bei Veranstaltungen, die vom Projekt mitgestaltet wurden.

*Es gab kreative Ferienaktionen in den Winter-, Oster-, Sommer – und Herbstferien unter teil. Die Veranstaltungen fanden im Volksbad Buckau, im Kloster Unser Lieben Frauen, im Haus „Mutter Teresa“, im Moritzhof, in der Schulgeschichtlichen Sammlung des Kulturhistorischen Museums und in der Museumswohnung statt.

Weitere Veranstaltungen ohne Hilfe der Arbeitsgruppe wurden  im ÖZIM und in Otto- von- Guericke- Stiftung durchgeführt.

Gymnasiasten unterrichten Senioren

*Das Projekt hatte 3 Partnerschulen: das Norbertusgymnasium, die IGS „Regine Hildebrandt und die Waldorfschule.

*Es gab 32 Termine für PC- bzw. Handykurse für Senior*innen mit 389 teilnehmenden Schüler*innen bzw. Senior*innen.