Tausende Menschen auf der „Meile der Demokratie”

(Gerda Bednarz).  Mehrere Tausend Menschen haben am 19. Januar  in Magdeburg wiederum ein Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit gesetzt. Ein Höhepunkt der mittlerweile 10. „Meile der Demokratie” war das Ausrollen eines 1,6 Kilometer langen „Meilenschals”.

Nach Angaben der Stadtverwaltung beteiligten sich rund 6.000 Menschen an dem Straßenfest, zu dem mehr als 100 Vereine, Verbände und Organisationen eingeladen hatten. Die Polizei in Magdeburg sprach am Abend von „bis zu 5.000 Teilnehmern”.

Gute Plakat-Ideen, hier Stand von Bündnis 90/ Die Grünen. Das Archiv-Bild zeigt die am 16. Januar 1945 zerstörten Gebäude der Johanniskirche und des Rathauses

„Engagiert für Vielfalt” war das Motto der diesjährigen Solidaritätsaktion der Hoffnungskirch- Gemeinde zusammen mit der Freiwilligenagentur und der AG „Dialog der Generationen”. Viele fleißige Hände hatten Tücher und Schals gestrickt, gehäkelt, genäht – gegen soziale Kälte – das gespendete Geld wird für Hilfebedürftige verwandt.

Eine Sprecherin der Organisatoren sagte am späten Nachmittag, dass Magdeburg „wieder ein starkes Signal” gesetzt habe. Sehr viele Menschen hätten Gesicht für eine weltoffene Stadt gezeigt. Die Resonanz auf die Veranstaltung sei vergleichbar mit der im Vorjahr gewesen, sagte sie.

Foto: Bednarz