Der verrückte Februar

(Dagmar Herricht).  Alle Monate auf unserem Kalender haben 30 oder 31 Tage. Nur der Februar tanzt mit 28 Tagen aus der Reihe. Auf den ersten Blick unverständlich. Es hängt aber mit der Umlaufzeit der Erde um die Sonne zusammen. Ganz daneben lagen die alten Römer um 800 v.Chr.. Ihr Jahr hatte nur 10 Monate im Wechsel von 30 und 31 Tagen und damit deutlich weniger als 365 Tage. Der sagenhafte zweite König von Rom, Numa Pompilius (750-671 v. Chr.), fügte zwei weitere Monate hinzu: Januaris und Februaris, die an das Jahresende gelegt wurden. Als letzter Monat erhielt der Februar nur 28 Tage, damit waren es 365. Auch das ging nicht genau auf, denn unsere Erde braucht für die Umkreisung der Sonne 365 Tage und knapp 6 Stunden. Julius Caesar setzte mit der Einführung eines Schalttages den Ungenauigkeiten des bestehenden Kalenders ein Ende. Seitdem hat der Februar alle 4 Jahre 29 Tage. Dieses Julianische Kalenderjahr war allerdings 11 Minuten länger als das Sonnenjahr. Das hört sich wenig an, führte aber im Laufe der Jahre zu einer Verschiebung von 10 Tagen. Heute nutzen wir den Gregorianischen Kalender, der 1582 eingeführt wurde und alle 100 Jahre einen Schalttag weglässt. Damit werden die Ungenauigkeiten seines Vorgängers weitgehend ausgeglichen.