Zum Neuen Jahr!

Das neue Jahr hat grad begonnen,

die ersten Vorsätze sind zerronnen.

Was soll`s, es gibt jetzt kein Zurück!

Zum neuen Jahr Gesundheit, Erfolg und Glück!

Wünscht Ihnen das ehrenamtliche Redaktionsteam

des „Magdeburger Kurier“

Wir gratulieren

Die Redaktion des Kuriers gratuliert ganz herzlich unserem ehemaligen langjährigen Redaktionsmitglied und immer noch aktiven Zeitzeugin, Irmgard (Irmchen) Eggert zu ihrem  90. Geburtstag, den sie am 1. Januar feiern konnte.

Sehr herzliche Glückwünsche gehen auch an Dagmar Naumann zum 85.Geburtstag, den sie in diesem Monat feiern wird. Als ehemalige langjährige verantwortliche Redakteurin des Magdeburger Kuriers hat sie hohe Maßstäbe für unsere Redaktionsarbeit gesetzt und unseren Kurier zu einem gern gelesenen Seniorenmagazin gemacht.

Wir wünschen den beiden aktiven Seniorinnen vor allem Gesundheit und weiterhin noch viel Spaß im  Ehrenamt.

Blumenstrauß des Monats Januar 2018

Wir sagen Dankeschön

(Heidi Brosza).  Es war der passende Rahmen für die Übergabe unseres Dankeschön- Blumenstraußes. Anlässlich der gut besuchten Weihnachtsfeier der Volkssolidarität (VS) der Gruppe Gartenstadt Reform überreichten wir der sichtlich überraschten Elfi Ruscher unter dem herzlichen Beifall aller Gäste den wiederum von Blumen-Bienert gesponserten wunderbaren Blumenstrauß und wünschten ihr weiterhin so viel Elan und beste Gesundheit.

Die heute 76-jährige ist seit 1967 aktives Mitglied der Volkssolidarität und lebt seitdem das Motto der VS „Miteinander-Füreinander“. Seit 12 Jahren betreut sie als Helferin ältere oder kranke Bürger, gratuliert zu Geburtstagen oder besucht Kranke zu Hause oder im Krankenhaus. So bereitet sie seit Jahren einer älteren Dame im Pflegeheim mit ihren wöchentlichen Besuchen große Freude. Elfi Ruscher hilft in der VS-Gruppe sehr zuverlässig, ob bei Weihnachtsfeiern, Haus- und Straßensammlungen, Standbetreuungen bei Weihnachts- und Frühlingsfesten. Auf sie ist stets Verlass. Die Gruppe der Gartenstadt Reform – 2017 mit dem Ehrenpreis des Bundesvorstandes ausgezeichnet – und der Magdeburger Kurier danken Elfi Ruscher sowie symbolisch den vielen fleißigen Helfern der Volkssolidarität mit diesem Strauß.

Auch möchten wir unserem langjähriger Sponsor des Blumenstraußes des Monats, dem Blumengeschäft Sandra und Eike Bienert in Reform für die bisherige Unterstützung herzlichen Dank sagen. Gleichzeitig freuen wir uns, ihre Zusage auch für das  kommende Jahr erhalten zu haben.

 Foto: Bednarz

Auf dem Weg zur Kulturhauptstadt

(Siegfried Brosza).  In Magdeburg ist immer eine Menge los. So können wir uns auch in diesem Jahr auf viele kulturelle Höhepunkte freuen.

Einen festen Platz nehmen wiederum die Telemann-Festtage ein. Vom 9. bis 18. März werden unter dem Motto „Voller Poesie – Telemann und die Literatur“ exzellente Interpreten die Besucher begeistern.

Ein weiterer Höhepunkt wird die Festwoche vom 6. bis 12. Mai zum 25-jährigen Jubiläum der Straße der Romanik sein, zu deren prächtigen Bauwerken in Magdeburg der Dom, das Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, die Kirche St. Petri und die Kathedrale St. Sebastian zählen.

Der Magdeburger Dom wird vom 30. Mai bis 3. Juni 2018 zum Schauplatz der 10.Magdeburger Domfestspiele.

Ein kulturelles Ausrufezeichen auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2025 setzt Magdeburg im Spätherbst mit der Eröffnung des Dommuseums Ottonianum im Gebäude der ehemaligen Reichsbank. Hier werden auf ca. 650 Quadratmetern Ausstellungsfläche drei große Themenkomplexe des europäischen Mittelalters präsentiert: Kaiser Otto der Große (912-973) und Königin Editha (910-946), das Erzbistum Magdeburg sowie die archäologischen Forschungen und Ausgrabungen im und am Dom.

Das sind die großen Highlights. Die Magdeburger Kulturlandschaft hat natürlich viel mehr zu bieten – auch speziell für uns Senioren. Einiges davon organisiert der Seniorenbeirat.
So werden in diesem Jahr wiederum in mehreren Altenpflegeheimen im Rahmen der Konzertreihe „Musik am Nachmittag” insgesamt 20 Konzerte anstatt bisher 16 (10 Frühlings- und 10 Adventskonzerte) angeboten.

Am 16. April findet die 44. „Musik am Nachmittag” im AMO statt, ein Erfolgskulturevent, das wir älteren Magdeburger vor allem der Initiative von Petra Schubert zu verdanken haben.

Die 45. „Musik“ ist für den September geplant und am 6. Mai 2018 freuen wir uns über eine Sondervorstellung des Theaters der Landeshauptstadt mit der Operette „Eine Nacht in Venedig”.

Ein  kultureller Höhepunkte werden sicher die Seniorenwochen im April mit zahlreichen Veranstaltungen. Da sind wir schon jetzt gespannt!

Magdeburg ist auf dem Weg zur Kulturhauptstadt!

Bild: Blick über die Elbe zum Magdeburger Dom; Foto: Brosza

Magdeburgs Volksbäder

(Gert Sommerfeldt).  Einige Hausfassaden in unserer Stadt tragen noch heute die Inschrift VOLKSBAD. Diese Häuser waren einmal öffentliche Badeanstalten, in denen die weniger „Betuchten“ die Möglichkeit zu einer regelmäßigen Körperpflege nutzen konnten.

Was viele von zu Hause aus nicht kannten, war hier vorhanden: warme Wannenbäder und sprudelnde Duschen, Fußbecken und Ruheräume. Nach dem Duschen konnten die Besucher auch die Waschständer für die Reinigung ihrer persönlichen Kleidung nutzen. Im Bügelzimmer stand ein Ofen für das Erhitzen der eisernen Bügeleisen. Während bis 1860 die Bürger wetterabhängig nur die Strände der Elbe zum Baden nutzen konnten, war Baden im 1860 eröffneten Friedrichsbad, der ersten überdachten Badeanstalt mit Wasserbecken, ganzjährig möglich. An den römisch-irischen Baustil angepasst, lag sie nahe der Elbe an der Berliner Straße und galt damals als die größte Schwimmhalle in Europa, die durch Spenden reicher Bürger mitfinanziert wurde.

Für Heiterkeit sorgten Originale, die sich im warmen Wasser tummelten. So auch ein englischer Kapitän, der morgens ins Wasser stieg und abends immer noch seine Kreise zog. Dabei paffte er eine Pfeife Tabak im Wasser, die ihm der Bademeister von Zeit zu Zeit „an Land“ stopfte.

Eine weitere Anlage wurde als „Wilhelmsbad“ 1898 in der heutigen Maxim-Gorki-Straße gebaut, zuletzt als Stadtbad bezeichnet. Hier trainierten Schwimmgrößen unterschiedlichster Sportvereine. Ebenso erlernten fast 100 Jahre lang Generationen von Schülern hier das Schwimmen, bis es leider 1988 wegen Bauschäden geschlossen und Mitte der 90er Jahre abgerissen wurde.