Diagnoseverfahren – Die Szintigraphie

(Dr. Christl Korb).  Bei der Szintigraphie werden bestimmte Organe gezielt mit Hilfe radioaktiver Stoffe dargestellt. Dem Patienten wird eine entsprechende Substanz, abhängig von der medizinischen Fragestellung, in die Vene gespritzt. Je nach Art des Stoffes lagert sie sich in einem bestimmten Organ ab. Hier zerfällt die Substanz, eine radioaktive Strahlung wird  abgegeben. Diese wird gemessen und über einen Computer ein Bild erstellt, das Szintigramm. Auf diese Weise lassen sich Entzündungs-herde, Tumore und abgestorbenes Gewebe lokalisieren. Wichtige Hilfe leistet die Szinti-graphie bei der Unterscheidung von gutartigen und bösartigen Erkrankungen. Tochtergeschwülste im Knochen werden erkannt, eine Aussage über die Belüftung der Lungen und über Durchblutungsstörungen in den untersuchten Organen ist möglich. Bekannt sind die Knochen- Schilddrüsen- und Herzmuskelszintigra-phie. Die Untersuchung ist trotz der Radioaktivität ungefährlich.