Ein erster Schritt ist getan – Fünf Runden zur Seniorenpolitik

(Siegfried Brosza).  Miteinander reden ist immer gut. Und so gab es während der Gesprächsrunden in den 5 Alten- und Servicezentren, zu denen die Stadtverwaltung eingeladen hatte, eine Reihe von Hinweisen und Vorschlägen zur Verbesserung der Lebenssituation älterer Mitbürger. Diese sollen, so die Zusage, zusammengefasst werden und in die Fortschreibung des vom Stadtrat vor vier Jahren beschlossenen Seniorenpolitischen Konzepts einfließen.  Die Palette der Gedanken war umfangreich. Ein Schwerpunkt war die Erweiterung kultureller Angebote und wie älteren und behinderten Bürgern die Teilnahme an diesen Veranstaltungen – evtl. durch einen Hol- und Bringeservice – ermöglicht werden könnte. Es ging auch um die Sicherheit im öffentlichen Raum, ärztliche Hausbesuche und generationsübergreifende Aktivitäten. Eingefordert wurde mehrfach, dass die Fahrer der MVB beim Einsteigen und Anfahren mehr auf behinderte Menschen achten sollten. Bezüglich der politischen Teilhabe wurde angefragt, warum in unserer Stadt keine Seniorenforen mehr durchgeführt werden. Dazu ist zu bemerken, dass der Stadtrat bereits 2009 den Oberbürgermeister beauftragt hat, mindestens alle 2 Kalenderjahre ein Seniorenforum zu organisieren, auszuwerten und dem Stadtrat entsprechende Schlussfolgerungen vorzuschlagen. In der Begründung dazu heißt es: „Das Stadt-Seniorenforum ist ein Element der Partizipation und bietet älteren BürgerInnen bzw. deren VertreterInnen die Möglichkeit, der Seniorenpolitik in unserer Stadt Impulse zu geben und diese aktiv mitzugestalten.“ Dem ist nichts hinzuzufügen, außer der Frage, wann denn nun das nächste Forum stattfinden soll.

Begrüßenswert ist auf jeden Fall das Vorhaben der Stadtverwaltung, derartige Gesprächsrunden in Senioreneinrichtungen künftig in kürzeren Zeitabständen durchführen zu wollen.