Blumenstrauß des Monats April 2019

Wir sagen Dankeschön

(Heidi Brosza).  Jeden Donnerstagnachmittag trifft sich eine Gruppe gut gelaunter Seniorinnen in der sehenswert ausgebauten Kulturscheune auf dem Pfarrhof in Olvenstedt. Diese unter Denkmalschutz stehende Scheune war jahrelang dem Verfall preisgegeben, bis sich unter Pfarrer Werner ein Förderverein gründete, der sich für deren Wiederaufbau mit Hilfe von Fördermitteln und Arbeitskräften der AQB als „Kulturscheune“ engagierte. Und das mit sichtbarem Erfolg, im Jahr 2004 feierte der Verein „Kulturscheune Olvenstedt e.V.“ die  Einweihung. Eine, die von Beginn an aktiv dabei war, ist Gudrun Behrens.

Sie wollte für sich und auch für andere etwas tun und so rief sie innerhalb des Vereins eine Seniorengruppe ins Leben. Ihr erstes Zusammentreffen galt der „Aktion Schuhkarton“, für die die Frauen eifrig ihre Strickkünste einsetzten. Seit dieser Zeit ist Gudrun Behrens die engagierte Leiterin dieser Gruppe. Da wird nicht nur bei Kaffee und Kuchen gestrickt und das Neueste ausgetauscht, es wird auch gemeinsam gesungen und aus interessanten Büchern vorgelesen. Sie organisiert Fachvorträge, Ratgeberveranstaltungen wie zum Beispiel mit Polizei-Sicherheitsbeamten, Lichtbildervorträge und gemeinsame Fahrten zu interessanten Zielen. Gudrun Behrens arbeitet von Beginn an auch aktiv im Vorstand des Scheunenvereins mit. Bei allen Höhepunkten im Vereinsleben bringt sie sich ein und ermuntert auch Nichtmitglieder zur Teilnahme. Dorli Henning bat uns im Namen der gesamten Seniorengruppe, ihrer „Chefin“ als Dank und Würdigung für diese jahrelange vorbildliche Einsatzbereitschaft den Blumenstrauß des Monats zu überreichen. Unter dem herzlichen Beifall ihrer Mitstreiterinnen nahm Gudrun Behrens freudig den von Blumen-Bienert gesponserten wundervollen Blumenstrauß entgegen. „Ich nehme ihn stellvertretend für euch alle hier“, meinte sie strahlend.

Foto: Brosza

Adler Apotheke erhält Qualitätssiegel

(pm-red).  Den Stadtfelder Senioren ist die seit 1893 bestehende Apotheke in der Großen Diesdorfer Straße ein Begriff. Sie fühlen sich hier gut aufgehoben, denn Apotheker Gert Fiedler und sein Team kümmern sich mit speziellen Angeboten und Individueller sachkundiger Beratung besonders um ihre Belange.

Das war Anlass für den Seniorenbeirat, dieser Einrichtung das Qualitätssiegel als seniorenfreundliche Einrichtung zu überreichen. Dem ging natürlich eine Prüfung voraus, in deren Ergebnis festgestellt wurde, dass die Adler Apotheke wesentliche Kriterien erfüllt, wie zum Beispiel: Abstimmung des Sortiments und der Dienstleistungen auf die Bedürfnisse von älteren Menschen, Unterstützung der Senioren beim Aufenthalt in der Apotheke z.B. durch Sitzgelegenheiten, Bestellungen per Telefon, Fax, Email oder Smartphone sowie Zustelldienst. Apotheker Gert Fiedler hat das Siegel am Eingangsbereich für alle Kunden sichtbar angebracht, weil er weiß, dass diese Auszeichnung eine hohe Wertschätzung darstellt und für seine Kunden und die Adler Apotheke gleichermaßen von Vorteil ist. Anmerkung: Die Kriterien für die Zertifizierung können interessierte Einrichtungen im Internet unter magdeburg.de oder beim Seniorenbeirat erfahren.

Auf dem Bild von links: Frau Otte Seniorenbeirat(SB), Herr Schöll SB und Vorsitzender des Fördervereins des SB, Frau Zander Vorsitzende SB Magdeburg und Vors. Landesseniorenvertretung Sachsen-Anhalt, Herr Fiedler Adler-Apotheke.

Foto: Kaminski

Radfahren macht auch im Alter Spaß

(Dr. Christl Korb).  Heutzutage ist Sport für aktive ältere Menschen ein selbstverständlicher Teil ihres Alltags. Dabei erfreut sich das Radfahren einer immer größer werdenden Beliebtheit und ist zudem ideal für das Alter. Radfahren ist gelenkschonend, Knie- und Hüftgelenke werden durch die sanfte Belastung „geschmiert“  und zugleich entlastet. Beim Radeln werden die Muskeln gekräftigt, die Durchblutung des ganzen Körpers gefördert und auch das Immunsystem gestärkt. Regelmäßige Bewegung auf dem Fahrrad an frischer Luft ist gut für das Herz-Kreislauf-System, der Körper wird mit Sauerstoff versorgt und das Wohlbefinden gesteigert. Zudem wirkt sich der Aufenthalt in der Natur positiv auf die Psyche aus und hilft, Stresshormone abzubauen. So bietet das Radfahren ein kostenloses Rundumpaket für Ausdauer, Fitness, Kraft, Beweglichkeit und Koordination.

Bevor man aber auf das Rad steigt, sollte dessen Funktionsfähigkeit kontrolliert werden. Das bedeutet, Überprüfung der Bremsen, des Reifendrucks und der Vorder- und Rückleuchten. Damit man in der Dämmerung für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar ist, sollten Lichtreflektoren am Rad angebracht sein. Schützen Sie sich mit einem Fahrradhelm und tragen Sie möglichst helle und reflektierende Kleidung wie z.B. eine Warnweste.

Unsere Landeshauptstadt verfügt über einige sehr gut ausgebaute und interessante Radwege, so dass der Ausflug mit dem Rad ein schönes Vergnügen wird. Entsprechendes Kartenmaterial und Informationen sind in der Tourist-Information Magdeburg erhältlich.

Zeichnung: Werner Richter

Die Schönebecker Elbauenbrücke

(Doris Franke).  Im Frühjahr 2010 wurde mit diesem einzigartigen interessanten Bauwerk als Herzstück der Ortsumgehung Schönebeck und Teil der Bundesstraße 246a begonnen. Es ist die Verbindung der Bundesautobahn A14 Halle – Magdeburg mit den ostelbischen Gebieten. Sie überquert das an dieser Stelle 185 m breite Strombett der Elbe. Das Netto 31,6 Mio. Euro teure Brückenbauwerk wurde am 27. August 2013 übergeben. Den Namen Schönebecker Elbauenbrücke bekam sie am 16. Mai 2013 durch einen Beschluss des Schönebecker Stadtrates.

Schon von weiten ist der 73 m hohe Pylon der Schrägseilbrücke zwischen den Elbdeichen zu sehen. 16 Brückenfelder auf der Schönebecker und 8 Brückenfelder auf der Grünewalder Seite mit Spannweiten bis zu 44 Metern wurden aus Spannbeton verbaut. Die Brücke überspannt mit einer Gesamtlänge von 1128,5 m und 8,0 m Fahrbahnbreite die Elbe und fügt sich harmonisch in die Auenlandschaft ein. Sie ist für die Region zu einem neuen Wahrzeichen geworden und entlastet seit ihrer Fertigstellung die Innenstadt von Schönebeck vom stark angestiegenen Durchgangsverkehr. Genießen Sie doch bei einem Osterausflug den Anblick dieses beeindruckenden Bauwerks an der Elbe!

Foto: Franke

Die Musik lebt weiter

(Heidi Brosza).  Die Veranstaltungsreihe „Musik am Nachmittag“, gegründet und getragen von der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation, war und ist gedacht als ein Dankeschön an die ältere Generation. Über 740.000 Senioren in vielen Städten waren seit 1996 in mehr als 7500 Konzerten begeisterte Zuhörer. Im Januar dieses Jahres erreichte uns nun die traurige Nachricht, dass Hartmut Zimmermann, der engagierte Organisator dieser Musiktourneen, plötzlich verstorben ist. In die Trauer und das Mitgefühl für die Familie mischte sich auch die Frage nach der Weiterführung dieser Konzerte. Und es ging und geht weiter!

Wir Magdeburger Senioren konnten dank der Zustimmung der Stiftung und des Einsatzes der Musiker wieder einen dieser wunderbaren Musiknachmittage genießen. Unter dem Motto: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“ (F.W.Nietzsche), erklangen im AMO Kulturhaus beeindruckend dargebotene Musik- und Gesangsstücke von Camille Saint-Saens, Richard Wagner, Wolfgang Amadeus Mozart, George Gershwin und anderen. Abgerundet wurde dieser vergnügliche Nachmittag mit Kaffee und Kuchen und dem gemeinsamen Singen von Volksliedern. Zur Vorfreude auf das nächste Konzert im September kommt auch ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und insbesondere an Petra Schubert. Ohne ihren Einsatz wäre diese Veranstaltungsreihe nicht in Magdeburg zu erleben und das AMO heute wahrscheinlich keine Kulturstätte mehr.

 Foto: Seniorenbeirat